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«Eine Erkenntnis von überragender Bedeutung»

Aktualisiert am 27.09.2011 39 Kommentare

Forscher am Cern entdeckten, dass es Teilchen gibt, die schneller sind als Licht. Dies ist möglicherweise der Anfang einer neuen Physik, sagt ein französischer Experte.

Verblüffende Entdeckung in Genf: Techniker des Neutrino-Projekts prüfen Magnete, welche die Protonen leiten.

Verblüffende Entdeckung in Genf: Techniker des Neutrino-Projekts prüfen Magnete, welche die Protonen leiten.
Bild: Reuters

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Wichtige Erkenntnis für die Forschung: Physiker äussert sich über die Cern-Entdeckung. (Reuters)

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Eine verblüffende Entdeckung am Genfer Forschungszentrum Cern könnte eine der Grundsäulen der Physik erschüttern: Albert Einsteins Theorie, dass sich nichts schneller bewegen kann als das Licht. Denn die Wissenschaftler haben erstmals subatomare Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit gemessen.

Ein französischer Physiker glaubt, dass dies der Anfang einer neuen Physik sein könnte. Die Entdeckung sei von überragender Bedeutung für unser Verständnis von Zeit, Raum und dem Universum, sagt er im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters (siehe Video).

«Ein fliegender Teppich»

Andere Physiker hingegen sehen die Erkenntnis mit grosser Skepsis: «Das Gefühl, das die meisten Leute haben, ist, dass das nicht richtig, nicht real sein kann», sagte Cern-Sprecher James Giles zu den Ergebnissen der dortigen Forscher.

Der Vorsitzende des Physik-Instituts an der Universität von Maryland, Drew Baden, hält Messfehler für die wahrscheinlichste Erklärung. «Es ist lächerlich, was die veröffentlichen». Als ob man einen fliegenden Teppich erfinden und danach herausfinden würde, dass es beim Experiment einen Fehler gegeben habe. «Bis es durch eine andere Gruppe bestätigt ist, ist das ein fliegender Teppich.»

Erstellt: 27.09.2011, 18:41 Uhr

39

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39 Kommentare

Marc Meier

27.09.2011, 19:27 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Wissenschaft funktioniert halt immer noch gleich wie im Mittelalter zu Galileo Galileis ZeitenWas wir nicht kennen (oder nicht in unser Weltbild passt) gibt es nicht und wer etwas anderes rausfindet wird erst einmal lächerlich gemacht.Wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass das Weltbild über den Haufen geworfen wird und die Elite zähneknirschend zugeben muss,dass man jahrelang falsch lag. Antworten


Sacha Meier

28.09.2011, 04:17 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die gute Nachricht ist, weder Einsteins Relativitätstheorie ist falsch, noch reisen subatomare Partikel wirklich superluminal (v>c). Es handelt sich um die nichtrelativistische Längenverkürzung, einem wenig bekannten, aber in der technologischen Konsequenz extrem gefährlichem Effekt einer bestimmten multidimensionalen Quantentheorie Die schlechte Nachricht ist, ich bekam einen amtlichen Maulkorb. Antworten



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