Wirtschaft
Michael J. Fox investiert in Schweizer Firma
Setzt auf einen neuen Wirkstoff: Addex Konzernchef Vincent Mutel. (Bild: Reuters )
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Die Stiftung von Michael J. Fox steuert 0,9 Millionen Dollar für die Studie zu einem neuen Wirkstoff gegen Langzeitfolgen der gängigen Parkinson-Medikamentenbehandlung bei. Der Wirkstoff mit der Forschungsbezeichnung ADX48621 ist bereits in drei Studien (Phase I) mit 130 Patienten getestet worden, die an der zu Schüttellähmung führenden Krankheit leiden.
Der Start einer umfassenderen Studie (Phase II) in den USA und in Europa sei für das vierte Quartal 2010 geplant, teilte Addex am Freitag mit. Der neue Wirkstoff soll Langzeitfolgen der gängigen Medikamentenbehandlung (Levodopa zur Erhöhung des Dopamins im Gehirn, welches die Blut-Hirn-Schranke überwinden soll) bekämpfen.
UnwillkĂĽrliche Bewegungen und Muskelverkrampfungen
Nach mehrjähriger Einnahme können unwillkürliche Bewegungen (Chorea) sowie schmerzhafte Muskelverkrampfungen (Dystonie) auftreten, welche laut Katie Hood, Chefin der Michael J. Fox Stiftung, zu den schwierigsten Aspekten der Krankheit gehören.
Nach Angaben von Vincent Mutel ist ADX48621 der erste Arzneimittelkandidat, der von Levodopa ausgelöste Dystonie in einer nicht-menschlichen Primatenstudie effektiv verringert hat.
Seit 19 Jahren an Parkinson erkrankt
Der 1961 in Kanada geborene Michael J. Fox leidet seit 1991 an Parkinson. Er beendete deshalb im Jahr 2000 seine Schauspielkarriere, trat aber seither weiterhin in Nebenrollen auf. Seine im Jahr 2000 gegrĂĽndete Stiftung hat bislang fast 200 Millionen Dollar in die Forschung zur Heilung von Parkinson investiert. (jak/sda/)
Erstellt: 08.09.2010, 09:38 Uhr
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