Wirtschaft
KOF-Barometer erstmals seit 2009 negativ
Aktualisiert am 27.01.2012 4 Kommentare
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Das seit Mai 2011 rückläufige KOF-Konjunkturbarometer ist im Januar erneut gesunken und weist erstmals seit 2009 einen negativen Wert aus. Das Konjunkturbarometer sank im Januar um 0,18 Punkte und steht nun bei -0,17 Zählern, wie die wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich mitteilte.
Im Dezember hatte das Barometer noch leicht über dem Nullpunkt gelegen. Nach KOF-Angaben liess die Stärke des Rückgangs im Januar etwas nach. Im Dezember war das Barometer gegenüber November um 0,33 Punkte gesunken, in den Vormonaten 0,33 und 0,41 Punkte.
Baugewerbe verschlechtert sich weiter
Die Gesamtwirtschaft ohne Bau- und Kreditgewerbe fiel im Januar weiter ins Negative, jedoch weniger stark als im Dezember. Das Baugewerbe verschlechterte sich weiter und fiel auf null. Lediglich das Kreditgewerbe verharrte noch im positiven Bereich.
Das Konjunkturbarometer verzeichnet seit Mai 2011 eine Abwärtsbewegung. Damals hatte es noch bei 2,30 Punkten gelegen.
Das Barometer setzt sich aus drei Modulen zusammen. Die Gesamtwirtschaft ohne Bau- und Kreditgewerbe ist mit einem Anteil von gut 90 Prozent an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung der wichtigste Bestandteil. Ihm zugrunde liegen als Messmodule der Schweizer Konsum, die Schweizer Industrie und die Exportdestination EU. (kpn/sda)
Erstellt: 27.01.2012, 10:25 Uhr
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4 Kommentare
Dann werden wir alle bald die Arbeit(s)los. Wunderbar, dann können wir uns endlich dem Leben widmen und dem was wir wirklich brauchen zum Leben! Vielleicht keine schlechte Idee sich nun mit den Chancen und Potentialen einer Welt ohne Geld zu befassen. Wandel heisst Altes loslassen. Geld und seine Lügengeschichten z.B. Die Inflation wird das Finanz-System weltweit beenden. Sehr bald sogar, juhui! Antworten
So langsam aber sicher schwemmt es die Realität an die Oberfläche.Offenbar kann man aufgrund Weniger,die auf wundersame Weise ihre Stelle halten können,egal was sie anstellen, doch kein globales Wirtschaftswunder heraufbeschwören,nachdem die realität eine DEUTLICH andere Sprache spricht. Antworten
Frau Rothenberger: da wird nix gelogen da niemand die Entwicklung voraussagen kann. Alles nur Annahmen "kann so werden oder auch nicht". Von der Geschichte her war es der 2. Sektor welcher den Aufschwung (und Reichtum) brachte. Dieser Sektor ist dramatisch geschrumpft, Der 1. dramatisch am Subventionstropf und der 3. kann, langfristig, nur existieren, wenn vom 1. + 2. "etwas daherkommt".
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