Wirtschaft

«Eine schlichte Dummheit»

Der englische Premier David Cameron kritisiert Angela Merkels Pläne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer heftig. Hunderttausende Stellen würden so gefährdet.

Unerhörte Ratschläge: Der britische Premier David Cameron hat einen Appell an seine deutsche Kollegin Angela Merkel gerichtet.

Unerhörte Ratschläge: Der britische Premier David Cameron hat einen Appell an seine deutsche Kollegin Angela Merkel gerichtet.
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Chronologie der Eurokrise

Chronologie der Eurokrise
Von der Korrektur des griechischen Staatsdefizits bis zur Herabstufung Frankreichs.

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Beim Thema Eurorettung ist in Davos einige Hektik ausgebrochen. Kein Wunder, nächsten Montag beginnt wieder ein EU-Gipfel, der endlich die Lage beruhigen soll, und die Deutschen fürchten wohl zu Recht, dass sie einmal mehr zur Kasse gebeten werden.

Nachdem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern in ihrer Eröffnungsrede viel von Krisenbewältigung gesprochen und von einer Finanztransaktionssteuer geschwärmt hatte, hielt der englische Premier David Cameron energisch dagegen. Die Einführung einer solchen Steuer wäre «eine schlichte Dummheit», sagte er. «Das würde das Wirtschaftswachstum abwürgen.» Postwendend kam Protest aus der EU-Zentrale und von deutschen und französischen Vertretern am WEF.

Auch US-Kritik an Merkel

Für deutsche Ohren noch unerhörter tönten aber die guten Ratschläge Camerons zur Eurorettung. Die Deutschen sollten endlich echte Verantwortung übernehmen und aufhören, immer nur in kleinen Schritten das zu tun, was die Märkte gerade als Minimum forderten. «Es braucht mutige Schritte. Die Länder mit den Exportüberschüssen müssten sich endlich voll hinter den Euro stellen», sagte der Brite weiter, dessen Land zwar in der Europäischen Union, nicht aber in der Eurozone ist. «Die Deutschen sollen weniger deutsch sein», lautet der Tenor bei den englischen und den amerikanischen Delegationen.

«Deutschlands Wirtschaftsmodell funktioniert nur so lange, wie es andere nicht imitieren», sagte Larry Summers, Harvard-Ökonom, in der Clinton-Ära amerikanischer Finanzminister und unter Barack Obama eine Zeitlang Wirtschaftsberater. «Wenn alle auf Export setzen», so Summer, «gibt es niemanden mehr, der das Zeug kauft. Dieses Wirtschaftsmodell ist nicht nachhaltig.»

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy pilgerte gestern zu einem Treffen mit Merkel nach Berlin, denn die Kanzlerin ist bereits nicht mehr in Davos. Dort forderte er die Vergrösserung des Rettungsschirms. Etwas, das Merkel gestern in Davos abgelehnt hat. Rajoy meinte hingegen: «Wahrscheinlich gilt: Je grösser der europäische Rettungsschirm ist, desto geringer wird er wohl in Anspruch genommen werden müssen.»

Ähnlich tönt es bei den internationalen Organisationen. «Schlussendlich müssen die Deutschen schlicht und einfach die Eurobonds akzeptieren», findet auch Christine Lagarde, die französische Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Plädoyer für Eurobonds

Robert Kopech, Risikochef der Weltbank, sagte im Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger», man könne in Deutschland nicht nur immer die Kosten der europäischen Einigung sehen, sondern auch den Nutzen. Schliesslich gehe noch immer der Grossteil der Exporte Deutschlands in die Eurozone, speziell auch nach Südeuropa. Wenn man sich denn gestört hätte am Ungleichgewicht und der mangelnden Budgetdisziplin der Südeuropäer, dann hätte man das vor 15 Jahren thematisieren müssen. Jetzt sei es zu spät.

Erschwerend komme hinzu, dass Deutschland und Frankreich die Ersten gewesen seien, welche die Stabilitätskriterien der EU verletzt hätten. «Deutschland liegt nun einmal mitten in der Eurozone, da müssen sich die Leute überlegen, ob es nicht billiger ist, etwas höhere Zinsen zu akzeptieren, weil sie für die Eurobonds bürgen müssen, als zu riskieren, dass der Euro zusammenbricht.»

Bewunderung für die Schweiz

Mittendrin in der Eurozone liegt auch die Schweiz, die zwar laut Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf wegen des starken Frankens auch Probleme habe, die aber alle beneiden. Kopech sagte etwa auf die Frage, ob die Schweiz denn noch lange die glückliche Insel im Euroland bleiben könne: «Das weiss ich so genau auch nicht, aber bisher habt ihr einen verdammt guten Job gemacht, euch aus den Problemen rauszuhalten.»

Ob das weiterhin gelingt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls haben der IWF und die Europäer bei Gesprächen am WEF bereits den Wunsch geäussert, dass auch die Schweiz sich an der Eurorettung beteiligen möge. Vor allem bei den Treffen mit europäischen Gesprächspartnern sei die Schuldenkrise in den Euroländern ein Thema gewesen, sagte Widmer-Schlumpf.

Erörtert wurden dabei auch die Pläne zur Ressourcenaufstockung des IWF. Die Bundespräsidentin betonte dabei, dass eine allfällige Beteiligung der Schweiz von Bundesrat und Parlament genehmigt werden müsse, was bereits bei der letzten Aufstockung schon nur mit grösster Mühe zu bewerkstelligen gewesen sei.

Ein weiteres heikles Treffen hatte Widmer-Schlumpf mit dem amerikanischen Finanzminister Timothy Geithner. Die Finanzministerin bekräftigte bei dieser Gelegenheit das Anliegen der Schweiz, im Steuerstreit mit den USA zu einer dauerhaften Lösung zu kommen.

Das grosse WEF-Dossier online: www.wef.tagesanzeiger.ch (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.01.2012, 22:23 Uhr

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84 Kommentare

Heiner Langenfeld-Dossenbach

28.01.2012, 19:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Cameron ist der einzige, der Sachverstand und Mut zeigt, nicht auf populistische und opportunistische Steuererhöhungen einzugehen. Der Versuch, Griechenland und den heutigen Euro zu retten, ist schlicht dumm und unverantwortlich. Die von linkspopulistischen Politikern verurschachte Schuldenkrise kann nicht mit Steuererhöhungen gelöst werden. Der sozialistische Stimmenkauf muss aufhören! Antworten


Joachim Ziemssen

28.01.2012, 15:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Cameron hat in der Sache 100% Recht! Die beiden grossen Finanzkrisen der letzten 10 Jahre wurden durch linke Politik verursacht. Diese Politiker versuchen heute, die Schuld den Banken zuzuschieben. Jimmy Carter zwang die halbstaatliche FannyMae zu ungesicherten Sub-Prime Verbriefungen; und die heutige EU-Krise erwuchs aus der verantwortungslosen Schuldenwirtschaft sozialistischer Regierungen. qed Antworten


Dariusz Woblansky

27.01.2012, 23:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Cameron sieht seine Felle davonschwimmen. Während es sich Deutschland leisten kann, seine "Finanzwirtschaft" einigermassen an die Leine zu legen, fürchtet Cameron um sein BIP. Die Finanazwirtschaft in London ist einer der Haupttreiber der britischen Wirtschaft - un ddiese lahmt gewaltig. aber statt den Betrügern in der City das Handwerk zu legen, sabotiert Cameron lieber die Gemeinschaft. Antworten


Maria Bister

27.01.2012, 14:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Dieser "Pranger" ist ja nichts anderes als der untaugliche Versuch, Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit vorzuwerfen. Neid war noch nie ein guter Ratgeber, und Deutschland wird erklärtermassen im Rahmen seiner Möglichkeiten sinnvolle Beiträge zur Bewältigung der Probleme anderer beitragen. Antworten


Rolf Leigh

27.01.2012, 13:59 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ich befürworte die Transaktionssteuer. Doch damit ist es längst noch nicht getan, was die Regulierung der Finanzmärkte betrifft. Dieser haarsträubende Filz, mit dem sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, spottet jeder Beschreibung. Es ist keinesfalls übertrieben, zu sagen, dass die Finanzmafia mit Abstand das grösste Uebel auf Erden darstellt. (Ja, das sagt ein SVPler!) Antworten


Alexander Dominguez

27.01.2012, 13:18 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Cameron ist schlichtweg dumm. Genau sein ach so verklärtes neo-liberales Wirtschaftssystem, welches dem Finanzsektor freie Hand lassen will, ist doch für die heutige Krise verantwortlich. Und genau diesen Schwachsinn will er uns nun weiter verkaufen. Wenn solch einfältige Politiker am Ruder eines Landes wie England sitzen, und nur Oel ins Feuer giessen, dann sehe ich schwarz für Europa ! Antworten


Romeo Study

27.01.2012, 13:09 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Dass Kapitalgewinne an der Börse, die ausser dem goldenen Näschen keinerlei Leistung erfordern oder schlicht ausgedrückt, Spekulationsgewinne, steuerfrei bleiben und dagegen jedes Arbeitseinkommen und auch jeder Gewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft, selbst nach jahrzehntelangem Besitz, besteuert wird, ist unverständlich. Antworten


Gerhard Mächt

27.01.2012, 13:41 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Das sieht man in den USA: Mitt Romney, Jahreseinkommen 2010 ca. 20 Mio USD (nur aus Investments, ohne einen Finger zu rühren) = Steuersatz bei 15%. Normaler US-Durchschnittsbürger mit Median-Jahreseinkommen von rd. 30.000 USD (aus täglicher Arbeit) = Steuersatz über 30%. Und wer an dieser Perversion etwas ändern möchte bekommt natürlich gleich das Sozialismus-Etikett angeklebt. Quo vadis?


Roswitha Kunz

27.01.2012, 12:38 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Deutschland Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen und das noch von einem Nicht-Euroland, ist eine Frechheit. Camerons Empire-Gelüste sind neulich in Aegypten in die Binsen gegangen und wohl in weite Ferne gerückt. Da nützt auch das Anbiedern mit der Französin IWF-Lagarde nicht viel. Deutschlands Wirtschaft ist das Rückgrad des Euro. Antworten


Peter Waldner

27.01.2012, 11:26 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Alle haben sie Recht. Aber von Deutschland kann man nicht verlangen, bedingungslos die chaotische, korrupte Verwaltung und Politiktradition von anderen Ländern hinzunehmen (...und zu finanzieren). Es war und ist ein Unsinn, eine gemeinsame Währung ohne eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik haben zu wollen. Alle müssen einsehen, dass so etwas nur mit Verzicht auf Autonomie einhergeht. Antworten


Rolf Leigh

27.01.2012, 14:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wie eine gemeinsame Wirtschafts-, Finanz- und Fiskalpolitik umsetzbar sein soll, müsste man mir noch erklären. Mir graut schon, wenn ich daran denke, dass also von Brüssel aus, flächendeckende Politik für alle EU-Länder, die ein in höchstem Masse heterogenes Konstrukt darstellen, gemacht werden soll.Wohin soll dieses soz. Denken noch führen?Länder müssen autonom bleiben,so bleiben sie effizient


Karl Vogt

27.01.2012, 12:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Das es ohne gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik nicht geht, ist Konsens unter allen Ökonomen. Die Südländer sind aber immer noch nicht (bzw nicht mehr) bereit, Autonomie aufzugeben. Also ist die Frage, was nun? Ich hoffe, D bleibt standhaft.


Mike Muller

27.01.2012, 11:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wir (unsere Politiker) haben sicher nicht "einen verdammt guten Job gemacht" sondern eher "sehr vieles bis alles falsch gemacht und stets eingeknickt vor jeder Drohung aus dem Ausland. Was wir richtig machen ist das wir NEIN zur EU und EUR sagen. Antworten


Karl Vogt

27.01.2012, 12:04 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Note 1, Thema verfehlt.


lars Böttnet

27.01.2012, 11:06 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich dachte immer, der Gedanke, dass Deutschland nicht zu mächtig werden darf (was auch mit als Grund für den 2. Weltkrieg galt), gehört in die Schublade "Verschwörungstheorie". Wenn ich mir die Haltung Camerons anhöre, glaube ich, dass es tatsächlich so ist. Deutschland soll also Zahlen, weil es wirtschaftlichen Erfolg und damit eine positve Außenhandelsbilanz hat. Was wohl der Michel dazu sagt? Antworten


Kögel Koegel

27.01.2012, 10:34 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Tja, Wirtschaft funktioniert eben wie Krieg:
Der mit den stärkeren Waffen gewinnt.
Amis und Inselmenschen müßten dies doch begreifen, oder Mister Summers und Cameron ???
Antworten


Frank Zuffnik

27.01.2012, 09:46 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Und haetten sich die Staaten weltweit nicht bis ueber beide Ohren verschuldet um den Bankern den Kopf aus der Schlinge zu ziehen die sie sich selbst angelegt haben und die ganze Bagasch den Bach runtergehen lassen, dann muessten sie sich nun nicht mehr mit denen rumaergern. Die paar Arbeitslosen haetten weniger gekostet als die ganzen Berettungsschirmungen und Ruhe waer jetzt im Karton! Antworten


Gerhard Mächt

27.01.2012, 11:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Dubach. Im Fall Buycks-Roberson v. Citibank Fed. Sav. Bank ging es um die Benachteiligung von Schwarzen ggü. Weissen Kunden der Citibank, denen unter gleichen Voraussetzungen Kredit verweigert, bzw. gewährt wurden. Konstruieren Sie bitte nicht solche stussigen Zusammenhänge ("zu wenig subprime") zu einem einzelnen Gerichtsurteil bei dem es um Diskriminierung ging.


Tom Dubach

27.01.2012, 11:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sogar der amtierende Präsident der USoA hat in seiner Zeit als Anwalt eine Bank mit dem Vorwurf vor Gericht gebracht, dass sie zuwenig Sub-Prime-Hypotheken vergebe... Clever! Es ist wohl klar, dass Banken solche Risiken nicht in ihren Büchern halten wollten und verbrieften und verkauften diese. Blöderweise landeten diese wiederum in den Bilanzen als AAA Anlagen.


Thomas Rudolph

27.01.2012, 11:04 Uhr
Melden

@Dubach, offensichtlich haben auch Sie keine Ahnung und wiederholen nur abgedroschen Phrasen von Ökonomen die sich aus der Verantwortung winden. ABER: sie können der Situation einen schönen Namen geben, Hut ab; Sub-Prime-Kriese. Toll, jetzt gehts gleich viel besser.


Gerhard Mächt

27.01.2012, 10:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ein Sprichwort sagt: Wenn der Wasserspiegel fällt, sieht man wer ohne Badehose unterwegs war. Subprime, Lehmann, Griechenland, Ponzis, Bankenkrise etc. waren allesamt verstärkende Faktoren, die den Wasserspiegel haben schneller und tiefer fallenlassen. Während die Griechen schon "nackt" sind hält Cameron noch kramphaft seinen String fest (um beim Bild zu bleiben) ;-)


Pawel Silberring

27.01.2012, 10:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Herr Dubach, ich vermute, Sie wiederholen sich sogar sehr gerne. Diese Theorie ist das, was in den USA "the big lie" genannt wird: Dass nämlich die Profiteure der Schuldenkrise, die der Wirtschaft Milliarden entzogen haben, die grössten Unschuldslämmer sind. Schuld sind für diese Leute immer und ausschliesslich sozial Schwache. Und diesen Stuss, gerne und oft wiederholt soll man glauben?


Karl Vogt

27.01.2012, 10:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Und was wollen Sie uns damit sagen, Herr Dubach? Dass die Politiker an allem schuld sind? So einfach ist es dann wieder nicht. Schauen Sie mal, wer in den USA die Politik bestimmt, das ist nämlich die Wall Street. Und die Fed, welche die Welt mit billigem Geld überflutet hat, ist politisch unabhängig.


Gerhard Mächt

27.01.2012, 10:33 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@Tom. Subprime entstand durch: 1) die Gier der Hauskäufer (man hoffte auf fortwährende Wertsteigerungen); 2) das US System (Finanzierungen ohne Eigenmittel); 3) den Banken (Kreditvergabe ohne Bonitätsprüfung etc. / siehe auch Kreditkartengeschäft) denn schliesslich erfand man 4) das "bundling" von sub-primes, holte sich 5) AAA rating für "Schrott" und 6) machte Profit mit dem Schrottverkauf


Tom Dubach

27.01.2012, 10:16 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich wiederhole mich gerne. In den USA entstand die Sub-Prime-Krise, welche schliesslich am Anfang der noch heute andauernden Krise stand, durch eine verfehlte Sozialpolitik. Durch Politiker verursacht. In Europa wurden Defizitsünder wie Griechenland in den Euro-Raum gelassen, welche sich dann über beide Ohren verschuldeten. Durch Politiker verursacht. Beides hat unglaublich negative Konsequenzen f


Markus Harmann

27.01.2012, 09:36 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wer die Transaktionssteuer will, hat nicht verstanden wie die Wirtschaft funktioniert. Finanzen sind das Schmiermittel. Jede Transaktion hat bei anderen Akteuren weitere Transaktionen zur Folge, zum Hedgen usw. Eine Steuer auf jede einzelne Transaktion ist wie das falsche oder zu wenig Öl in den Motor zu kippen. Probiert es doch mal aus bei eurem Auto... Antworten


Tom Dubach

27.01.2012, 10:32 Uhr
Melden

@Gerhard Mächt Mit den neuen Eigenkapitalerfordernissen verschwinden auch selten dämliche Aktivitäten der IB. Der Mittelstand erhält, zumindest in D, noch genügend Kredite. Im übrigen wird der Mittelstand durchaus von der Steuer betroffen sein. Über dessen PK-Gelder, was bei einem durchschnittlichen Haushalt ziemlich viel aus macht.


Reto Roth

27.01.2012, 10:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wie die Wirtschadt funktioniert, haben die Staaten ja auch nicht begriffen. Konkurs ist ein wichtiges Element darin. Dieses wurde nicht angewendet - diverse Banken und Grichenland würde es sonst nicht mehr geben. Um das Spekulieren ein wenig einzudämmen, finde ich eine kleine Transaktionssteuer sinnvoll. Das London das nicht will, ist klar. Ziehen die Heuschrecken weiter, soll es Boykott geben.


Gerhard Mächt

27.01.2012, 10:10 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Aufwachen Mann! Finanzwirtschaft ist längst nicht mehr Schmiermittel, sondern Sand im Getriebe der Realwirtschaft. Keine Kredit an den Mittelstand, dafür aber synthetisierte Produkte die aus Nichts noch mehr Nichts zu erschaffen versuchen und nur zwischen Banken und Hedgefonds mit Fantastillionenvolumen hin- und hergeschoben werden. Das dient niemandem mehr ausser den Banken und Händlern.


Mirco Ackermann

27.01.2012, 09:58 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Andererseits werden heute viele Transaktionen von Computern innerhalb von Millisekunden ausgeführt, was z.B. am 6. Mai zu einem Mini-Börsencrash geführt hat. Man könnte auch sagen, der Verzicht auf eine Transaktionssteuer ist, wie wenn wir das Öl einfach auf die Fahrbahn giessen.


Dieter Wundrig

27.01.2012, 09:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Typisch, immer diese Gleichnisse, die stimmen selbst in der Bibel nicht. Ausser, man glaubt es......................


Frank Zuffnik

27.01.2012, 09:50 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Wirtschaft nicht verstanden? Welche denn? Haben wir doch schon lange nicht mehr, denn die wurde ja von einem Umverteilungssystem der Gierigen erwuergt, welches die ganzen Verwerfunge ja ueberhaupt moeglich macht und von den Nationalstaaten unterstuetzt wird. Und scheinbar sind so ja alle zufrieden, ausser ein paar wenige ...


Markus Weller

27.01.2012, 09:49 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Die Finanzwirtschaft und die reale Wirtschaft haben schon seit mehreren Jahren nichts mehr gemeinsam. Die erwirtschafteten Gewinne aus der realen W. verschwinden in den Kanälen des Finanzmolochs und werden so dem Kreislauf entzogen. Um diesem und den Sekundentrades entgegen zu steuern muss die Transaktionsteuer meine Erachtens eingeführt werden.


Ralph Sommerer

27.01.2012, 09:48 Uhr
Melden 19 Empfehlung

...und wer so redet, hat offenbar die Finanzkrise von 2009 bereits wieder vergessen. Um bei Ihrem Vergleich zu bleiben: das Schmiermittel hat sich entzündet und droht das ganze Fahrzeug in Brand zu setzen. Die Finanzindustrie hat sich längst verselbständigt und pumpt Kapital lieber in Derivate statt die Realwirtschaft zu alimentieren. Daher ist es nötig, das Motoren-Oel etwas zu "verdicken".


Lukas Matter

27.01.2012, 09:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung

"Der englische Premier"... Hat sich Schottland denn schon abgespalten? Antworten


Thomas Flückiger

27.01.2012, 09:31 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Es geht bei der Transaktionssteuer nicht darum sich von diesen Einnahmen abhängig zu machen. Dann wäre man erneut davon anhängig dass das Casino im Schuss bleibt. Es geht darum etwas Sand in das ausser Kontrolle geratene Getriebe zu streuen um gewisse Handelsmodelle schlicht unrentabel zu machen. Antworten


Max Moser

27.01.2012, 09:30 Uhr
Melden 13 Empfehlung

So so, die "Europäer" wollen, dass sich die Schweiz an der Eurorettung beteiligen. Reden kann man ja über alles, auch darüber wie die EU (insb. Deutschland und Italien) im Gegenzug uns entgegen kommen kann. Themen gibt es genug, z. B. Luftverkehr und Migration. Natürlich müsste die EU auch endlich aufhören, uns ihre Gesetze aufzwingen zu wollen. Antworten


Peter Colberg

27.01.2012, 09:22 Uhr
Melden 31 Empfehlung

«Deutschlands Wirtschaftsmodell funktioniert nur so lange, wie es andere nicht imitieren»,
Das haben andere ja schon versucht (Japan ist ziemlich gut) aber Deutschland bleibt in klarer Führung punkto Technik und Qualität, basierend auf ein sehr gutes Bildungswesen und harter Arbeit. Es gibt nur ein Deutschland, mit Produkten die alle haben wollen. Herr Summers braucht sich nicht zu sorgen.
Antworten


andreas muesel

27.01.2012, 14:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Tja, Frau Müller. Sie dürfen nicht vergessen, dass diese 1 EURO Jobs in Ihrem Sozialmodell gar nichts tun würden und trotzdem IV kassieren. Dann doch lieber kassieren und ein bisschen dafür leisten. Oder?


Berta Müller

27.01.2012, 10:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Mit Wirtschaftsmodell meinen sie die 1 Euro Jobs?
Die Deutschen müssen endlich einsehen, dass sie an de Euro Misere nicht unschuldig sind.


Karl Künzi

27.01.2012, 09:09 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Schön, dass sich Herr Cameron darum sorgt, die gut bezahlten Banker Jobs künstlich am Leben zu erhalten während der Grossteil der Jugend ohne Perspektiven auf der Strasse sitzt. Antworten


Tom Dubach

27.01.2012, 11:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es nützt ja auch nichts, wenn die Bank-Jobs auch noch wegfallen. Oder?


Karl Vogt

27.01.2012, 10:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Er hat England gemeint, und da sitzen sehr wohl viele Jugendliche auf der Strasse. In Spanien und anderen Ländern auch, wobei es da z.T. auch gut ausgebildete sind.


Markus Harmann

27.01.2012, 09:25 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Weder in CH noch in D sitzt irgend ein Jugendlicher, der fähig ist drei Schritte geradeaus zu laufen, auf der Strasse. Neuerdings will die SP sie sogar vor zu frühen Anwerbeversuchen durch die Wirtschaft schützen, auch wenn dies lachhaft ist. Aber ein Beweis mehr, dass beide Länder ihr jeweiliges Erfolgsmodell unbeeindruckt weiterfahren müssen. Kritikresistenz ist hier zuallererst geboten.


Michi Meili

27.01.2012, 09:06 Uhr
Melden 7 Empfehlung

"Den Wunsch geäussert, dass sich auch die Schweiz an der Eurorettung beteiligen möge."
Die Kohäsionsmilliarden sind wohl nicht genug. Ich hoffe die nur dass die CH Regierung macht nicht wieder den Bückling vor der EU macht.
Antworten


Martin Kehl

27.01.2012, 08:59 Uhr
Melden 63 Empfehlung

Eine Transaktionssteuer und die Besteuerung von Kapital- und Dividendengewinnen mit dem gleichen Steuerstatz wie normales Einkommen ist das absolute Minimum um die ausufernden Spekulationen in den Griff zu kriegen. Diese ewige Drohung von Arbeitsplatzverlusten ist einfach nervige Angstmacherei. Arbeitsplätze ohne nachhaltige Wertschöpfung sollen, nein müssen weg für ein gesundes Wirtschaftssystem. Antworten


Martin Kehl

27.01.2012, 12:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Schwarz sie haben mich missverstanden. Eine Transaktionssteuer hätte einen eigenen, sehr kleinen Steuersatz, welcher nur für verhältnisslose Spekulanten ins Gewicht fällt (Transaktionsgebühr wäre vielleicht eine bessere Bezeichnung). Lediglich Gewinne aus Finanzgeschäften sollen als Einkommen versteuert werden. Sie haben mit Ihrer Hypothek nichts zu befürchten.


peter schwarz

27.01.2012, 11:03 Uhr
Melden

Dann wünsch ich Ihnen viel spass, wenn Sie bei jeder verlängerung der Hypothek, auch eine Finanztransaktion welche die Bank im Markt absichert, mal schnell zwei mal Einkommenssteuer auf das nominal bezalhen. Das wären bei 20% Einkommenssteuer bereits schon 200'000 um die Hypothek von 500K zu verlängern...


Reto Roth

27.01.2012, 10:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Stimme ihnen völlig zu. Ich denke, Europa (mit oder ohne EU) ist genug stark, um sich entsprechend dagegen wehren zu können. Europa ist ein grosser Absatzmarkt, wenn die Firmen hier noch was verkaufen wollen, aber an anderer Börse gehandelt werden wollen, dann müssen eben hohe Zölle auf deren Produkte erhoben werden. Es gibt immer Mittel und Wege... Erpressen war gestern!


Beni Schwarzenbach

27.01.2012, 08:55 Uhr
Melden 51 Empfehlung

Welch hilflose Kritik der Neider Deutschlands. Soll Deutschland die Qualität seiner Produkte auf das Niveau der Engländer und Amis senken, damit diese auch ein bisschen bessere Exportchancen bekommen? Ich habe noch nie einen lächerlicheren Kommentar eines Harvard-Ökonomen gelesen! Lieber Herr Summers: Das nennt man nicht umsonst Wettbewerb. Die Besseren gewinnen. Pech für Sie. Antworten


Markus Harmann

27.01.2012, 09:20 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Beni Schwarzenbach: Absolut korrekt. Von einem Ökonomen wie Summers hätte ich eine differenziertere Sichtweise erwartet. Diese "was wäre wenn es jeder so machen würde" Sichtweise ist eher kindisch. In der Realität macht so oder so nie jeder dasselbe.


Leo Nauber

27.01.2012, 08:55 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Wer nicht bereit ist, das Klitzekleinchen der Transaktionssteuer von seinem Gewinn abzugeben und den Staaten zu helfen, seine Spekulationen zu ermöglichen, soll doch auf den Mond oder sonst wohin. Man kann eine Finanztransaktion, die genau auf der Basis einer korrekten Rechnung zur Lieferung eines industriell hergestelltes Produkt ausgeführt wird, immer noch abgabefrei erklären. Antworten


Tom Dubach

27.01.2012, 10:13 Uhr
Melden

Eigentlich geht es ja nur darum eine neue Steuer zu erheben. Flavour of the the day - die Finanzbranche. Die Ausklammerung von Transaktionen, die mit einem Güterverkauf in Zusammenhang stehen hört sich zwar nett an, wird aber viel zu teuer sein. Multis wie Nestle, ABB, Unilever oder wer auch immer haben tausende von unterschiedlichen Transaktionen.


Dino Ebb

27.01.2012, 08:53 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die EU funktioniert nicht. Man kann Länder wie Deutschland und Griechenland, welche so grundverschieden sind in einen Topf schmeissen und glauben alles werde gut.
Ein loser Bund ähnlich wie es nach dem 2 WK der Fall war ist sinnvoll aber die EU in der heutigen Form ist nicht tragbar. Einige Herren oben drin verdienen sich dumm und dämlich obwohl man nie etwas von ihnen hört – wo ist Herman?!
Antworten


Chris Steinegger

27.01.2012, 09:17 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Wenn die Umstände günstig sind, kann ein solches Gebilde mit unterschiedlichen Regionen durchaus funktionieren. Die Bündner ticken auch anders als die Waadtländer und ein Genfer hat mit einem Basler auch nichts gemeinsam und dieser nichts mit einem Tessiner. Sie sind ebenfalls alle grundverschieden und dennoch funktioniert die Schweiz recht gut.


Aschi Bee

27.01.2012, 08:51 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Herr Cameron schlägt sich auf die Seite der SpekulantenAuch in England wird mit Kapitalgewinnen gleich viel Geld verdient, wie mit richtiger Arbeit. Die Mehrheit arbeitet und eine kleine Minderheit verdient sich dumm und dämlich, ohne zu arbeiten. Ist das gerecht? Diese Minderheit verteuert auch Nahrungsmittel,  Mieten und Energieträger. Das will Herr Cameron schützen. Es ist eine Schande. Antworten


Pia Kumar

27.01.2012, 08:39 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Bravo Frau Merkel! Eine Finanztransaktionssteuer befürworten auch viele von Occupy. Damit würde die seit ca. 2 Jahrzehnten andauernde Umverteilung von unten nach oben mindestens teilweise umgekehrt (CH-Unternehmen zahlen 2010 nur noch halb so viel Steuern im Vergleich zu 1990!). Die Finanztransaktionssteuer wäre ein sehr wichtiger Schritt - hin zu einer echten Demokratie! Antworten


Oliver Burkardsmaier

27.01.2012, 11:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Eine Finanztransaktionssteuer macht manche Finanzgeschäfte, insbesondere die Sekundendeals, wirtschaftlich uninteressant. Sie ist also tatsächlich eine vernünftige Idee. Nicht zuletzt auch, weil ich Steuern auf Grundnahrungsmittel bezahle. Dann müssen Geldspielchen erst recht besteuert werden können.


Antonio Retica

27.01.2012, 09:12 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Welche wirtschaftliche Inkompetenz! Eine Finnztransaktionssteuer ist eine fiskalische Massnahme um die Staatskasse aufzubessern und nichts weiter. Diese führt weder zu mehr Demokratie noch zu einer Umverteilung. Die Erträge wären minimal denn grössere Finanztransaktionen würden dort getätigt wo es die Steuer nicht gibt. Man sollte Fakten von blinder Ideologie trennen.


Peter Rhyner

27.01.2012, 08:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der Austausch dieser Eliten, ist auf bedenklich tiefen Niveau. Jeder scheint die Lösung zu kennen...die jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Vertrauen kommt so nicht auf und Europa driftet immer weiter ab. Europa hat einfach noch nicht begriffen wie die Welt von morgen ticket...und anstatt zu handeln plappert jeder munter weiter. Na denn, Cheers + Prost ! Antworten


Pawel Silberring

27.01.2012, 08:35 Uhr
Melden 75 Empfehlung

Cameron will auf Teufel komm raus die Party der Boini-Banker noch etwas weiterführen. Die Europäer sollen da mit "grosszügigen" Rettungsschritten und Sozialabbau das nötige Kleingeld beisteuern. Tolle Idee!
Die Transaktionssteuer ist unbedingt nötig, nicht so sehr wegen den Einnahmen, sondern um die Sekundentransaktionen, die das ganze so instabil machen, unattraktiv zu machen.
Antworten


bruno koch

27.01.2012, 08:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung

>Wenn man sich gestört hätte an der mangelnden Budgetdisziplin der Südeuropäer, dann hätte man das vor 15 Jahren thematisieren müssen. Jetzt sei es zu spät.< Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen. Aus eigener Kraft (Sparen, Restruktuieren) kommen einige EU-Mitglieder aus ihrer Lage nicht heraus. Und: wir haben einen guten Job gemacht, dafür könnten wir uns an deren Rettung beteiligen...?! Antworten


Heinrich Baur

27.01.2012, 08:22 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Selbst Warren Buffet fordert eine höhere Besteuerung von Finanzgewinnen. Und Cameron blockiert notwendige EU Regelungen für eine bessere Budgetkontrolle in erpresserischer Weise. Gleichzeitig fordert er von Deutschland bitteschön mehr in den Rettungsschirm zu zahlen! Antworten


Romeo Study

27.01.2012, 08:22 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Das Kompliment an die Schweiz "einen guten Job gemacht zu haben, sich da rauszuhalten" trifft den Nagel schon auf den Kopf. Fragt sich nur, wie lange es geht, bis hinterfragt wird, "was tut Ihr Schweizer eigentlich für Europa,Ihr seid doch mittendrin?'"
Nebenbei bemerkt: In der damaligen Begeisterung gab es viele führende Schweizer Politiker, die liebend gerne beim Euro mitgemacht hätten.
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Maria Müller

27.01.2012, 08:11 Uhr
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James Cameron dreht in erster Linie Filme... Antworten


Rolf Leigh

27.01.2012, 08:07 Uhr
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Es ist unbestreitbar, dass die Schweiz ohne die konsequente Haltung der SVP längst Mitglied der EU wäre. Wir würden genau so gemolken wie Deutschland. Wer einmal in diesem unheiligen, heuchlerischen Verein drin ist, kommt nicht mehr raus und ist erpressbar. Dank nochmals an die SVP! Antworten


Greg Müll

27.01.2012, 09:37 Uhr
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Wenn man aufzeigen würde, wieviel uns die $$VP schon gekostet hat, würden Sie anders argumentieren... -> Die $$VP brauchts im Blätterwald, um etwas vielleicht zu diskutieren. Für nachhaltige, echte Lösungen (Kompromisse) ist sie nicht fähig, das ist unschweizerisch und menschenverachtend.


Marcus Ballmer

27.01.2012, 09:02 Uhr
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Aha,ohne die SVP wären wir in der EU. Wann hat denn die Abstimmung über einen Beitritt stattgefunden? Habe ich da was verpasst? Nur so nebenbei: keine Partei, auch wenn sie einen Viertel der Stimmenden hinter sich hat, kann über einen EU-Beitritt bestimmen oder nicht.


Nicholas Shean Reuben Fliess

27.01.2012, 08:57 Uhr
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Was hat dies denn mit dem Artikel zu tun?


Rolf Bänziger

27.01.2012, 08:50 Uhr
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Nur wäre es konsequent, wenn KEIN SVPler irgendwelche Geschäfte mit unheiligen, heuchlerischen Verein tätigen würde...


Philipp Rittermann

27.01.2012, 08:02 Uhr
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jaja ich glaube die angela hat sich total verrannt. bestimmt ein tolles vorbild für unsere damen im bundesrat, die zeigen ja ähnliche tendenzen.... Antworten


Walter Krauer

27.01.2012, 08:00 Uhr
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Premier James Cameron kritisiert Angela Merkels! Dieser britische Premier solle auf der Insel der Glückseligkeit bleiben und sich nicht mehr einmischen in die Politik der EU. Der einstige Kolonien -staat nimmt sich selber zu wichtig und gehört nicht in die EU. Die Insel ist für die Engländer ein Symbol von Vorherrschaft und Macht. Das gehört jetzt der Vergangenheit an ob Sie es wollen oder nicht ! Antworten


Berta Müller

27.01.2012, 10:14 Uhr
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Und die Bewohner der Schweizer Insel erst.


Sheila Lewis

27.01.2012, 10:00 Uhr
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Richtig! Die Engländer wollen für sich nur das Beste. All die Sonderwünsche und Regelungen aber sonst sind sie an europäischer Solidarität kein bisschen interessiert. Die sind immer noch in ihrem Kolonialdenken verhaftet. Nur die reiche Oberschicht häuft immensen Reichtum an. Was hat Cameron schon geleistet? Siehe hohe Arbeitslosigkeit.Bleibt auf eurer Insel und werdet glücklich.


Bea Habegger

27.01.2012, 07:57 Uhr
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Die grösste Dummheit ist das WEF an sich. Nichts als warme Luft, Versprechen etc. und kaum sind die Plauder-, Profilierungs- und Gourmettage dieser sog. Elite vorbei, ist alles Versprochene und Gesagte verpufft und es geht im gleichen Stil weiter. Die Reichen werden noch reicher und die Aermeren noch zahlreicher. Und dies will die Elite nicht ändern, schliesslich profitieren sie "noch". Antworten


Reto Roth

27.01.2012, 12:20 Uhr
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Willkommen in der Realität. Das WEF ist halt eine Wohlfül-Party. Man kann über alles reden. Und die Betroffenen, die die Macht hätten was zu ändern, hören zu... Airolo-Göschenen... lassen alles an sich abprallen, gehen nach Hause und sind glücklich. :)


nico cazzetig

27.01.2012, 07:47 Uhr
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der deutsche fluch, ...... hättet ihr vor 70 jahren alles gegeben wäre die heutige misere nicht. die zäpfchen-politik bringt nirgends früchte auf die lange sicht, früher oder später kommt man an die kasse. und eben es wird überall mit wasser gekocht. jeder macht dasselbe und möchte es möglichst mit 10000000 mio % gewinn verschachern. Antworten


rene huber

27.01.2012, 07:46 Uhr
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Mit Verlust von Arbeitsplätzen lässt sich alles begründen, stimmen tut dies nie. Antworten


Martin Kreidel

27.01.2012, 07:36 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Gestern wurde moniert, Merkel verteidige am WEF ja nur ihre Politik. Ja und? Tun die angelsächsischen Vertreter etwas anderes? Natürlich nicht. Deshalb wird das WEF wie immer nichts bewirken außer hohen Kosten u. etwas vergänglichem Glamour für die CH. Merkel ist besser wieder in Berlin als in Davos, es gibt wichtigeres zu tun, als sich dauernd die neid. Besserwissereien der Schwachen anzuhören. Antworten


Kurt Dubach

27.01.2012, 07:13 Uhr
Melden 91 Empfehlung

Schlichte Dummheit ist, wen man die Banken vollstopft mit Geld und die weiter wüten können! Zum Beispiel, das Geld der Reichen Griechen nehmen um damit Geschäfte zu machen. Ist ein Armut`s Zeugnis Antworten


Alain Burky

27.01.2012, 07:05 Uhr
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England gegen Deutschland; erinnert fast an das dramatische Wembly-Spiel (66).
Aber diesmal ohne Schweizer Schiedsrichter...
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Schorsch Baschi

27.01.2012, 07:04 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Das sind alles keine Lösungsansätze. Schuld an der Krise ist das Schulden machen, das "über seinen verhältnisse Leben". Und ja, die Frau Merkel hat recht mit der Transaktionssteuer. Die welche nichts produzieren, aber den Produzierenden das Geld aus der Tasche nehmen, sollen dafür auch bezahlen. Schlussendlich sind es eben die, welche auch den Schlamassel mitangerichtet haben. Antworten


Sabine Hausmeister

27.01.2012, 09:20 Uhr
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Und wo ist Ihr Lösungsansatz, Herr Baschi? Die Schulden haben nicht nur die Bänker gemacht sondern die gesamte sogenannte "Golden Generation". Deren Schulden wie auch deren überrissenen Renten dürfen nun die Jungen bezahlen. Ich finde man sollte sowohl die Transaktionssteuer wie auch die "golgen generation tax" so schnell wie möglich einführen. Gebt den jungen ihre Zukunft zurück!




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