Erst Vettels rechte Hand – dann Webbers Nachfolger?
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 09.01.2012
Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Pastor Maldonado | Williams | 1:39:09.145 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | +3.100 |
| 3. | Kimi Raikkonen | Lotus | +3.800 |
| 4. | Romain Grosjean | Lotus | +14.700 |
| 5. | Kamui Kobayashi | Sauber | +1:04.600 |
| 6. | Sebastian Vettel | Red Bull | +1:07.500 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:17.900 |
| 8. | Lewis Hamilton | McLaren | +1:18.100 |
| 9. | Jenson Button | McLaren | +1:25.200 |
| 10. | Nico Hülkenberg | Force India | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 61 |
| 2. | Sebastian Vettel | Red Bull | 61 |
| 3. | Lewis Hamilton | McLaren | 53 |
| 4. | Kimi Raikkonen | Lotus | 49 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | 48 |
| 6. | Jenson Button | McLaren | 45 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | 41 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 35 |
| 9. | Pastor Maldonado | Williams | 29 |
| 10. | Sergio Perez | Sauber | 22 |
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Nach drei Saisons bei Toro Rosso war für Sébastien Buemi im Dezember das Abenteuer als Formel-1-Stammfahrer plötzlich beendet. Das B-Team von Red Bull setzte den Waadtländer zusammen mit seinem Teamkollegen Jaime Alguersuari an die frische Luft. Prädikat «Erwartungen nicht erfüllt». Ganz fallen liess der Energydrink-Konzern Buemi aber doch nicht und engagierte ihn als Ersatzpilot für das Mutterteam Red Bull.
Das klingt erst einmal nach Degradierung, könnte aber sehr schnell zur grossen Chance werden, wenn Weltmeister Sebastian Vettel oder Mark Webber ausfällt. Buemi soll den Job als Red-Bull-Back-up einem festen Cockpit bei Williams vorgezogen haben, wohl nicht nur aus Dankbarkeit gegenüber den Österreichern, die seine Karriere über viele Jahre gefördert haben.
Ingenieure und Team kennen lernen
Selbst wenn Vettel und Webber alle Rennen bestreiten und Buemi nicht in einem Grand Prix sein Können zeigen darf, kann er hinter den Kulissen viel Überzeugungsarbeit leisten. «Der Simulator in Milton Keynes ist ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit. Dadurch lerne ich die Ingenieure und das Team kennen. Das ist der beste Weg, um eines Tages ein Cockpit zu bekommen», sagte Buemi der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin».
Keine Zugeständnisse für 2013
Obwohl er keinerlei Garantien besitzt, dereinst zum Stammfahrer befördert zu werden, hält der 23-Jährige seine Position beim Topteam Red Bull für besser als die Teamleader-Rolle bei einem schwächeren Rennstall, bei dem er keine Chancen auf WM-Punkte hätte. Rennpraxis will sich Buemi in anderen Serien holen, etwa mit einem Start beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
Dass Mark Webber bei Red Bull für 2013 einen neuen Vertrag bekommt, darf man durchaus bezweifeln. Der Australier ist immerhin schon 35 Jahre alt und war in der vergangenen Saison absolut chancenlos gegen seinen Stallgefährten Sebastian Vettel. Viele Stars der Szene dürften davor zurückschrecken, mit Vettel in einem Team zu fahren. Die Chancen, gegen den Deutschen schlecht auszusehen, sind gross.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.01.2012, 09:06 Uhr

