YB-Fans boykottieren den FCL-Gästesektor
Von Claudia Salzmann. Aktualisiert am 23.02.2012 6 Kommentare
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Die Dachverbände der YB-Fanklubs «gelbschwarzsüchtig» und «Ostkurve» rufen zum Boykott des Gästesektors im neuen Stadion des FC Luzerns auf. «Wir können unsere Fankultur im neuen Stadion in Luzern nicht leben», schreibt Ostkurve auf der Homepage.
Der massive Metallzaun, der rund um den Sektor aufgestellt ist, verhindert den freien Blick auf das Fussballfeld und über viel Platz verfügen die Fans auch nicht. Auf diese Kritik reagiert der FCL mit einem Umbau. Der Zaun soll mit einem Sicherheitsglas ersetzt werden und das bereits bis zum Spiel vom Samstag.
Nicht nur die Platzverhältnisse im Sektor, sondern auch die Eingänge ernten massive Kritik: Diese seien so klein, dass bereits bei der Ankunft heikle Momente entstehen können.
Auch der FCZ
Die YB-Fans würden sich in Luzern nicht als Gäste, sondern eher als «Sicherheitsrisiko» fühlen, schreiben sie weiter. Dies sei der Anlass, dass sie den Sektor im kommenden Spiel boykottieren werden. Die YB-Fans stehen mit ihrer Meinung nicht alleine da: Am 4. Februar boykottierten bereits die FCZ-Fans den Sektor.
Der Boykott bedeutet allerdings nicht, dass die YB-Fans nicht im Swissporarena-Stadion anwesend sein werden: Sie verfolgen die Partie aus dem Sektor D1 mit. Im Fanlokal «Halbzeit» wurden am Mittwoch Tickets verkauft und eigentlich könnten auch Onlinetickets erstanden werden. Doch beim FC Luzern reagierte man: Für die Sektoren C5 und C6 sowohl D1 bis D3 sind online keine mehr zu kaufen. Bisher blieb die an den FC Luzern gestellte Anfrage unbeantwortet. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.02.2012, 13:51 Uhr
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6 Kommentare
Als Eintritt zahlender Besucher eines Fussballspieles möchte ich das Spiel sehen (und nicht dicke Gitterstäbe). Ich möchte als Gast empfangen werden (und nicht als einzupferchendes Tier) und ich möchte mein Team unterstützen dürfen (ohne wie ein Terrorist durchsucht zu werden).
Was mich daran hindert sind nicht die anderen Fans sondern die Nulltoleranzparolen der Stammtischpolitik..
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