Der «Schweiz-Star» wird in Bremen dringend gebraucht
Aktualisiert am 25.01.2012 23 Kommentare
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Bremens Sportdirektor Klaus Allofs hatte Affolter offenbar schon länger auf dem Radar. (Bild: Reuters )
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Werders Suche nach einem Innenverteidiger sei beendet, berichtet «bild.de». Der 20-Jährige François Affolter sei am Dienstag um 21.57 Uhr mit Werder Bremen-Chef Klaus Allofs am Bremer Flughafen gelandet und werde heute Mittwoch nach bestandenem Medizin-Check einen Vertrag unterschreiben.
Bild.de zitiert den schwärmenden Allofs: «Er ist ein junger, vielversprechender Spieler.» Affolter komme nicht als Notnagel und es sei durchaus denkbar, dass er bereits am Samstag gegen Leverkusen auflaufe. Der Transfer von Affolter sei kein Schnellschuss, sondern Vorgriff auf den Sommer. Die Tatsache, dass er in Bremen ist, zeige, dass man in den Gesprächen ziemlich weit sei.»
Schon länger auf der Liste
Gegenüber dem «Weser Kurier» sagte Klaus Allofs, dass es auf eine Ausleihe mit Kaufoption heraus laufe. Der Sportdirektor stellt auch klar, dass man Affolter schon länger auf der Liste gehabt habe. Weil nun aber Sebastian Prödl und Naldo verletzt ausfallen und Andreas Wolf nach Monaco gewechselt ist, habe sich eine Situation ergeben, den Spieler schon jetzt nach Bremen zu holen. Der Weser Kurier schreibt auch, dass man den Nachnamen des Zugangs deutsch ausspreche.
Bei «kicker.de» ist man sich bewusst, dass der Transfer noch nicht fix ist, schreibt aber auch, dass der Neuzugang dringend nötig wäre. Dies weil die Innenverteidiger knapp bei Bremen knapp geworden seien und der Zuzug des momentan verletzten Schweden Alexander Milosevic wohl kein Thema mehr sei.
Werder geht kein Risiko ein
Kicker.de, der «Weser Kurier» und kicker.de sind sich bewusst, dass François Affolter momentan nicht über viel Spielpraxis verfügt. Er gelte in der Schweiz aber als grosses Abwehrtalent, der perfekt ins Anforderungsprofil der Hanseaten passen würde.
Der mögliche Wechsel von Affolter wird auch im Forum der Werder-Fans mehrheitlich positiv aufgenommen. Der Verein brauche dringend einen Innenverteidiger und man gehe kein Risiko ein, wenn man den Spieler nur ausleihe. Diskutiert wird allerdings auch, ob ein Ersatzspieler aus einer «zweitklassigen Liga» einen Bundesligaklub tatsächlich verstärken könne.
Offizielle Bestätigung fehlt noch
Von Seiten der Young Boys wurde der Wechsel bis jetzt noch nicht als vollzogen vermeldet. Werder Bremen hat für den Nachmittag aber eine Medienkonferenz angekündigt, an welcher Affolter vorgestellt werden könnte. (js)
Erstellt: 25.01.2012, 10:18 Uhr
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23 Kommentare
Für ein mittelmässiges YB nicht gut genug, hingegen für den 5. der Bundesliga. YB will mit Hasler auf Junge setzen! Wie unglaubwürdig will YB noch werden? Werden nun U-21-bis U-18-Talente mit dem Versprechen geködert, dass sie nicht spielen werden, aber an Topvereine im Ausland verkauft werden könnten? Imageschaden pur. In der Privatwirtschaft führt eine solche Wertevevernichtung zu Entlassungen! Antworten
Das derzeit grösste YB-Talent wurde schlicht von der neuen Riege vergrault. Ein Armutszeugnis für die Herren Gross und Hasler. Nun noch Sutter und Raimondi aus dem Team ekeln, dann ist kaum noch einer der "alten" Garde vorhanden. Wann endlich stoppen die Investoren dieses Treiben? Wieviele Niederlagen darf sich Gross noch erlauben? Antworten
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