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Gondelbahn Rougemont-La Videmanette bleibt vorerst ausser Betrieb
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Ein Entscheid über die Zukunft der Bahn fällt frühestens am Runden Tisch mit den Gemeinden am kommenden 15. Februar, wie die Bergbahnen Destination Gstaad AG am Freitag mitteilten.
Die Gemeinden haben in Zusammenhang mit dem Investitionsprogramm «Konzentration» ein vertraglich verbrieftes Mitspracherecht, dem die Bergbahnen in vollem Umfang gerecht werden wollen. Im Konzept «Konzentration», das bis zum Jahr 2018 Investitionen in der Höhe von 160 Millionen Franken vorsieht, war auch der Neubau der Gondelbahn für 2016 geplant.
Nach der Materialprüfung im Zuge des Gondelabsturzes hatte die Bergbahnbetreiberin BDG AG Ende Januar die Empfehlung erhalten, an allen 150 Gondeln der Bahn die Hauptrohre und Zahnräder zu ersetzen. Diese müssten als Sonderanfertigung eigens produziert werden, was Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen würde. 2006 hatte die BDG AG für die Sanierung der 1984 installierten Bahn bereits 1,8 Millionen Franken investiert. (vh/ddp)
Erstellt: 05.02.2010, 09:28 Uhr
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