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Bagger fahren erst Anfang März auf

Von Dino Dal Farra. Aktualisiert am 22.02.2012

Eigentlich sollte zwischen der Bächimatte und der Thuner Stadtgrenze bereits gebaut werden. Doch wegen der frostigen Temperaturen hat der Kanton entschieden, den Baustart auf Anfang März zu verschieben.

Die Bäume auf der Seeseite der Hofstettenstrasse (links) sind gefällt. Anfang März wird der Verkehr auf die Seeseite umgelegt, damit die Arbeiten hangseitig (rechts) beginnen können.

Die Bäume auf der Seeseite der Hofstettenstrasse (links) sind gefällt. Anfang März wird der Verkehr auf die Seeseite umgelegt, damit die Arbeiten hangseitig (rechts) beginnen können.
Bild: Patric Spahni

Baustelle Hoffstettenstrasse: Was läuft wann?

Auf dem 450-Meter-Abschnitt zwischen der Bächimatte und der Tankstelle bei der Thuner Stadtgrenze wird die Hofstettenstrasse über die nächsten rund 10 Monate saniert, mit neuen, je 1,5 Meter breiten Fahrradstreifen versehen und von 6,5 auf 9 Meter verbreitert.

Zurzeit ist noch nicht klar, wie sich der verspätete Baustart auf das Bauprogramm auswirken wird. Der Zeitplan des Kantons, der die Frischzellenkur für 3,8 Millionen Franken durchführt, lautet folgendermassen: Von Anfang März bis circa Ende Juni werden die Natursteinmauer zurückversetzt und der Werkleitungs- und Strassenbau hangseitig ausgeführt.

Von Ende Mai bis Mitte August wird parallel zum Strassenbau der Bereich der beiden Bushaltestellen Bächimatte umgestaltet. Die Sanierung der Strasse auf der Seeseite geht nach demselben Prinzip abschnittsweise von Ende Juni bis Ende Oktober 2012 über die Bühne. Im November werden Fertigstellungsarbeiten wie die bergseitigen Randabschlüsse ausgeführt.

Der Einbau des Deckbelags erfolgt – läuft alles perfekt – noch vor Wintereinbruch 2012, aber aller Voraussicht nach erst im Frühjahr 2013.pd/ddt

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Auf der Hofstettenstrasse am Thuner Stadtrand Richtung Hünibach ist etwas gegangen: Der Kanton hat im Rahmen seines Sanierungsprojekts zwischen der Bächimatte und der Tankstelle bei der Rufelistrasse die Kastanienbäume auf der Seeseite gefällt. Die Bäume sind weg, die teils massiven Wurzelstöcke entfernt und die leeren Gruben mit Beton aufgefüllt. «Die Holzarbeiten sind plangemäss verlaufen», sagt Matthias Brönnimann, Projektleiter im Oberingenieurkreis I. Auch die Installation der Baustelle steht teilweise. Mehr liessen die Minusgrade der ersten Monatshälfte aber nicht zu. Die Baustelleninstallation wird für zwei Wochen so stehen bleiben. Der effektive Baubeginn, der ursprünglich für Mitte Februar vorgesehen war, musste auf Anfang März verschoben werden. «Bei diesen Temperaturen sind Belags- und Grabarbeiten nicht möglich», sagt Brönnimann.

Neuer Baustart: 5.März

Baustart ist neu am 5.März. Damit der Verkehr auf die andere Strassenseite gelegt werden kann, müssen die Gehwege angerampt werden, um hangseitig Platz zu gewinnen. «Diese Belagsarbeiten sind auf Donnerstag, 1.März, und Freitag, 2.März, angesetzt», sagt Brönnimann. Der Verkehr wird wenn immer möglich zweispurig geführt. Die Arbeiten auf der hangwärts gelegenen Strassenseite beginnen bei der Einmündung der Rufeli- in die Hofstettenstrasse. Stück für Stück arbeiten sich die Büezer in Richtung Bächimatte vor. Mit der Verspätung der Arbeiten am Belag verzögert sich auch der Rück- und Wiederaufbau der 100 Meter langen, denkmalgeschützten Natursteinmauer auf der Hangseite. Laut Brönnimann wird damit in der ersten Märzhälfte begonnen. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 22.02.2012, 08:14 Uhr

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