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10'000 Besucher rockten Eiger, Mönch und Jungfrau

Von Martina Maurer. Aktualisiert am 09.07.2010

10'000 Besucher reisten am Samstag an das Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg. Der Grund: Auf 2061 Meter über Meer gaben sich Foreigner, Amy McDonald, die Baseballs und Natacha die Ehre.

1/37 Die Besucher warten vor dem Eingang
Bild: Thomas Summermatter

   

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Ausgerüstet mit Schlitten, Decken, Skihosen und guter Laune kamen die Besucher des 13. Snowpenairs auf der Kleinen Scheidegg an. Bereits kurz vor Konzertbeginn um 11 Uhr versammelten sich die Musikfans vor dem Eingang, um Natacha live zu erleben. Die Tickets waren wie bei den vorherigen sechs Ausgaben schon seit über drei Monaten ausverkauft. «Ich werde den Moment nicht vergessen, als die Besucher nach Einlass auf dem Schnee eilig den Hang hinunter rutschten, da die Band bereits den ersten Song anspielte», erzählte die Bernerin im Anschluss an ihren Auftritt im Video-Interview.

Mit den Baseballs ging es nach der Rocklady weiter. Die Berliner Band, die erst im Jahr 2007 gegründet wurde und nun einen Erfolg nach dem anderen feiert, hatte das Publikum von Anfang an in der Hand. Die drei Sänger Sam, Digger und Basti rissen nicht nur ihre weiblichen Fans bei strahlendem Sonnenschein mit.

An Prominenz gesichtet wurden unter anderen die beiden Olympiasieger Simon Ammann und Mike Schmid.

Der heimliche Headliner

«I Want to Know What Love Is», «Urgent» und «Juke Box Hero»: Die britisch-amerikanische Rockband Foreigner liessen mit ihren Hits die 80er-Jahre wieder aufleben. Sänger Kelly Hansen war von der imposanten Bergkulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau überwältigt und freute sich sichtlich über den Auftritt am Snowpenair. Foreigner dankten es dem Publikum und den Veranstaltern mit einer mitreissenden, unvergesslichen Show. Durch ihre temperamentvollen und rockigen Einlagen machten sie es der Headlinerin Amy McDonald schwer mitzuhalten. Die Schottin überzeugte zwar mit ihrer charismatischen Stimme und ihren erfolgreichen Songs, konnte aber das Tempo ihrer Vorgänger nicht mehr weiterziehen. Das Publikum liess sich nur langsam erwärmen. Mit Amy McDonald konnten die Organisatoren in diesem Jahr zum ersten Mal in der dreizehnjährigen Geschichte des Snowpenairs einen weiblichen Headliner begrüssen.

Das Snowpenair konnte auch dieses Jahr einen vollen Erfolg feiern: 10'000 glückliche Gesicher verliessen am Samstagabend die Kleine Scheidegg nur ungern. Noch nach Konzertschluss genossen die Besucher die eindrückliche Atmosphäre des ersten Openairs der Saison und freuen sich bereits auf nächstes Jahr: Das nächste Snowpenair kommt bestimmt!

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.04.2010, 15:35 Uhr

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