Region
Sechs Bisherige und drei Neue kreuzen die Polit-Klingen
Von Christian Liechti. Aktualisiert am 11.03.2010 2 Kommentare
BZ-Chefredaktor Michael Hug fühlt den Puls der Zuschauer. (Bild: Andreas Blatter)
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Sechs bisherige Mitglieder des Regierungsrats und drei neue Kandidaten wollen am 28. März vom Berner Stimmvolk wieder-, respektive neugewählt werden. Seit 20 Uhr stehen die neun Regierungsratskandidaten am Podium der Berner Zeitung Red und Antwort. Mit dabei Verkehrsdirektorin Barbara Egger (SP), Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP), Justiz- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus (SVP), Geshundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud (SP), Bildungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) und Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (SP). Die sechs bewerben sich erneut, um als Regierungsräte noch einmal eine Legislatur anhängen zu können.
Heimspiel für Neuhaus
Heute Abend sozusagen ein Heimspiel geniesst Neuhaus. Bevor er in den Regierungsrat einzog, war er Gemeinderatsvizepräsident von Belp.
Als Herausforderer treten Beatrice Simon (BDP), Sylvain Astier (FDP) und Alpbert Rösti (FDP)an.
Rund 80 Personen fanden den Weg in den Aaresaal in Belp.
Zahlreiche Themen wurden heiss diskutiert. So interessierte insbesondere, wie stark die Parteispaltung der SVP geschadet hat und wo der Kanton Bern künftig sparen soll.
Regierungspräsident Hans-Jürg Käser gab sich trotz der anstehenden Probleme positiv. «Ich spreche doch nicht schlecht über den Kanton, in dem ich lebe und arbeite», sagte er.
«Es kommen harte Zeiten auf uns zu, deshalb müssen wir nun sparen», erklärte Beatrice Simon. «Die Regierung schnürt die Sparpakete nicht alleine, da sprechen noch 160 Mitglieder des Kantonsparlaments mit», so Barbara Egger.
Die Diskussion dauert noch bis zirka 22 Uhr. (Bernerzeitung.ch/Newsnetz)
Erstellt: 11.03.2010, 06:35 Uhr
KOMMENTAR SCHREIBEN
2 KOMMENTARE
Dass die BZ die EVP-Kandidaten Marc Jost und Patrick Gsteiger im Vornherein als chancenlos abqualifiziert und ihnen keine Möglichkeit gibt, sich den Wählerinnen und Wählern zu präsentieren ist für mein Empfinden anmassend und überheblich. Immerhin wird diesmal die Regierung zum ersten Mal ohne vorgedruckte Wahlzettel gewählt, so dass auch mittelgrosse Parteien wie die EVP eine faire Chance haben.
Ich wundere mich nur, warum Marc Jost von der EVP an diesem Podium nicht vertreten ist. Welche Kriterien wurden hier angewandt bei der Selektion der Kandidaten. Hat hier die Presse schlichtweg einen kompetenten und valablen Kandidaten mit Wahlchancen aus der so nicht vertretenen Mitte Partei vergessen und so dem Publikum vorenthalten? Leicht erstaunt: Hans Kipfer, Grossrat EVP THUN





