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Bisher keine Bewilligung für neue Anti-WEF-Demo in Bern

Aktualisiert am 27.01.2012 23 Kommentare

Nach der verhinderten Anti-WEF-Demo von letztem Samstag wird laut Recherchen der Berner Zeitung für Samstag in einer Woche zur «Wiederholung» aufgerufen. Polizei und Stadt Bern haben den Aufruf zur Kenntnis genommen.

1/26 Impressionen zur Kundgebung vom Donnerstag, 26. Januar
Die Demonstration fand unter dem Baldachin statt.
Bild: Jürg Spori

   

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«Wir lassen uns nicht einschüchtern, weder von den Polizeihundertschaften noch von den Politikern, die deren Angriff gegen uns befohlen haben», steht in einer Mitteilung mit dem Absender Anti-WEF. Am letzten Samstag, als die Polizei eine angekündigte, aber unbewilligte Anti-WEF-Demo im Keim erstickte, sei die Stadt «polizeilich besetzt» gewesen.

Demo-Aufruf für den 4. Februar

Für Samstag, 4. Februar, wird deshalb zu einer Wiederholung der Kundgebung in der Berner Innenstadt aufgerufen.

Dies sei nötig, weil ein riesiges Polizei die Demonstranten daran gehindert habe, Kritik zu äussern. Vielmehr seien die Demonstranten «gefesselt, weggeschleift, weggesperrt, bedroht und geschlagen» worden.

Die angebliche Gewaltdrohung im Vorfeld der Demo sei wie schon oft lediglich ein Vorwand gewesen, um radikale Kritik zu kriminalisieren und zu schwächen.

Noch keine Bewilligung für Anti-WEF-Demo

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) sagte am Freitag gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet, dass die Stadt Bern Kenntnis von der angekündigten Anti-WEF-Demo vom 4. Februar genommen habe. Es sei jedoch noch keine Anfrage für eine Bewilligung eingegangen. Nause schliesst aber nicht aus, dass dies heute Freitag noch geschehe.

Auch die Kantonspolizei Bern hat Kenntnis von der angekündigten Anti-WEF-Demo vom 4. Februar genommen. «Wir können aber im Vorfeld keine Auskunft über das Vorgehen geben», sagte Polizeisprecher Michael Fichter.

Die Polizei hatte am 21. Januar 2012 eine erste unbewilligte Anti-WEF-Demo in Bern im Keim erstickt und damit erst gar nicht zugelassen. (cls, per, wrs)

Erstellt: 27.01.2012, 15:05 Uhr

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23 Kommentare

hans burri

26.01.2012, 22:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Na ja die leben und friedlichen Demonstranten verzogen sich wieder einmal in die Reitschule.
Ich frage mich ob die IKUR an den Kosten beteiligen sollten...wie YB, SCB etc.
Antworten


Bea Habegger

27.01.2012, 07:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Früher war die Aufgabe der Polizei die Bevölkerung zu schützen. Heute ist derer Aufgabe Eliten zu schützen, Bussen verteilen und Präsenz markieren. Die Polizei führt aus was die Politik anzettelt. Es ist halb so schlimm, wenn Bürger überfallen, zusammengeschlagen werden, eingebrochen wird. usw. Präsenz markieren, das bringt Geld. z. B. Juristenfutter und Diskussikonsfutter für Politiker. Antworten



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