Bisher keine Bewilligung für neue Anti-WEF-Demo in Bern
Aktualisiert am 27.01.2012 23 Kommentare
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«Wir lassen uns nicht einschüchtern, weder von den Polizeihundertschaften noch von den Politikern, die deren Angriff gegen uns befohlen haben», steht in einer Mitteilung mit dem Absender Anti-WEF. Am letzten Samstag, als die Polizei eine angekündigte, aber unbewilligte Anti-WEF-Demo im Keim erstickte, sei die Stadt «polizeilich besetzt» gewesen.
Demo-Aufruf für den 4. Februar
Für Samstag, 4. Februar, wird deshalb zu einer Wiederholung der Kundgebung in der Berner Innenstadt aufgerufen.
Dies sei nötig, weil ein riesiges Polizei die Demonstranten daran gehindert habe, Kritik zu äussern. Vielmehr seien die Demonstranten «gefesselt, weggeschleift, weggesperrt, bedroht und geschlagen» worden.
Die angebliche Gewaltdrohung im Vorfeld der Demo sei wie schon oft lediglich ein Vorwand gewesen, um radikale Kritik zu kriminalisieren und zu schwächen.
Noch keine Bewilligung für Anti-WEF-Demo
Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) sagte am Freitag gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet, dass die Stadt Bern Kenntnis von der angekündigten Anti-WEF-Demo vom 4. Februar genommen habe. Es sei jedoch noch keine Anfrage für eine Bewilligung eingegangen. Nause schliesst aber nicht aus, dass dies heute Freitag noch geschehe.
Auch die Kantonspolizei Bern hat Kenntnis von der angekündigten Anti-WEF-Demo vom 4. Februar genommen. «Wir können aber im Vorfeld keine Auskunft über das Vorgehen geben», sagte Polizeisprecher Michael Fichter.
Die Polizei hatte am 21. Januar 2012 eine erste unbewilligte Anti-WEF-Demo in Bern im Keim erstickt und damit erst gar nicht zugelassen. (cls, per, wrs)
Erstellt: 27.01.2012, 15:05 Uhr
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23 Kommentare
Früher war die Aufgabe der Polizei die Bevölkerung zu schützen. Heute ist derer Aufgabe Eliten zu schützen, Bussen verteilen und Präsenz markieren. Die Polizei führt aus was die Politik anzettelt. Es ist halb so schlimm, wenn Bürger überfallen, zusammengeschlagen werden, eingebrochen wird. usw. Präsenz markieren, das bringt Geld. z. B. Juristenfutter und Diskussikonsfutter für Politiker. Antworten
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