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Berg im Vorbeigehen malen

Aktualisiert am 16.06.2010

Als kultureller Baustein ergänzt ein Malwettbewerb der Gilde Schweizer Bergmaler die Eiger-live-Woche. Ein Augenschein vor Ort.

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«Wir wollten etwas Kulturelles machen und alle dazu animieren, kreativ zu werden und mitzumachen», erklärte Kurt Obrist, Präsident der Gilde Schweizer Bergmaler, am Montagabend vor dem Grindelwalder Sportzentrum. Anlass war der Malwettbewerb der Schweizer Gilde für Bergmaler im Rahmen der laufenden Eiger-live-Woche.

Passanten als Maler

Eingangs des Sportzentrums standen zwei grosse Staffeleien mit weissem Papier. Passanten malten mit bunter Gouachefarbe und Pinseln nummerierte unregelmässige Flächen aus, deren Gesamtheit die Umrisse des Bergs Eiger darstellte. Die Wahl der leuchtend bunten Farben und Symbole war frei – so etwa vom Schweizer Kreuz über ein Spinnennetz bis hin zum Violinschlüssel.

Schönstes Werk versteigern

«Es sollen insgesamt fünf Eigerbilder entstehen, mit Puzzleteilen in allen Farben», erklärte die Künstlerische Leiterin des Malwettbewerbs, Madelene Fähndrich aus dem zürcherischen Hämikon. Noch heute Mittwoch ab 16 Uhr stehen die Staffeleien vor dem Sportzentrum zum Malen für jedermann bereit. Künstler der Gilde helfen täglich den Passanten und auch Kindern beim Malen. «Der schönste von den fünf bunten Eigern wird für einen guten Zweck versteigert», so Madelene Fähndrich. «Die Idee dabei ist, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. Die Leute sollen Probe malen können, begeistert und ermutigt werden», so Gildemitglied Madelene Fähndrich. Eiger-live-OK-Präsident Godi Egger sagte: «Es macht Spass, etwas zu gestalten. Eiger live befindet sich in einer stetigen Entwicklung. Der Malwettbewerb ist ein passendes Element dazu.» Den Malanlass organisiert hatte die Grindelwalderin und Gildemitglied Ida Sutter.

Der 1988 gegründeten Gilde mit Sitz in Grindelwald gehören rund 70 Maler aus der ganzen Schweiz an. Für die Aufnahme in die Gilde müssen deren Werke einer strengen Jury genügen. Seit Anfang 2010 hat der Grindelwalder Kurt Obrist den Unterseer Architekten Peter Marti als Präsidenten der Gilde abgelöst.

Monika Hartig

• www.gsbm.ch

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Erstellt: 16.06.2010, 00:31 Uhr

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