Zwar hat das Dorf seine eigene Schulgemeinde nun auf sicher. Die Diskussionen aus der Vergangenheit waren aber an der letzten Versammlung der Schulgemeinde erneut Thema. «Thuner und Goldiwiler können eigentlich über alles reden. Wenn es aber um Schulangelegenheiten ging, dann stoben jeweils die Funken», sagte der Thuner Stadtpräsident, Hans-Ueli von Allmen, als Gastreferent an der Versammlung. «Vor allem in den letzten 20 Jahren kam es immer wieder zu Konflikten, weil man den Goldiwilern vor langer Zeit erworbene Rechte wegnehmen wollte.» Nach der Ablehnung einer eigenen Oberstufe und Sekundarschule 1994 sei sogar überprüft worden, ob der Eingemeindungsvertrag mit Thun nicht gekündigt werden könnte. Man dürfe also gespannt sein, so von Allmen, ob es 2013 beim 100-Jahr-Jubiläum zur Eingemeindung ein Fest geben oder ob man immer noch reuig sein werde.
(Thuner Tagblatt)