Erst Selbstunfall beendete Flucht vor Polizei

Aktualisiert am 18.06.2009
In der Nacht auf Mittwoch hat ein Autofahrer die Polizei auf Trab gehalten. Seine Flucht konnte auch nicht von einem Polizist gestoppt werden, der sich ihm in den Weg stellte.
Hier endete die Flucht des Rasers: An der Schulstrasse auf Höhe der Sek Strättligen. Markus Hubacher

Der Fahrer fiel der Polizei durch seine auffällige Fahrweise auf: Wegen seiner Schlangenlinienfahrt wollten sie den Automobilisten anhalten. Statt der Polizei zu gehorchen, beschleunigte der Fahrer und lieferte sich in der Folge eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Viel zu schnell flüchtete er in Richtung Flugplatz Thun und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Er setzte seine Fahrt aber trotzdem fort. In Amsoldingen gelang es der Polizei, das Auto zu überholen. Der Fahrer wendete sein Auto und fuhr in entgegengesetzter Richtung weiter. Dabei beschädigte er drei Signaltafeln.

Seine Flucht konnte auch von einem Polizist nicht gestoppt werden, der sich ihm in den Weg stellte. Dieser konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

An der Schulstrasse in Thun kam das Auto ins Schleudern und prallte gegen mehrere Bäume. Das Auto blieb schliesslich stark beschädigt stehen. Der unverletzte Fahrer konnte daraufhin festgenommen werden.

Als Grund für die Flucht vor der Polizei gab der Fahrer an, keinen Führerausweis zu besitzen und das Auto entwendet zu haben.

(ymk)

Erstellt: 17.06.2009, 11:13 Uhr

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