Sechs Bisherige und drei Neue kreuzen die Polit-Klingen

Von Christian Liechti. Aktualisiert am 11.03.2010
Im «Kreuz» Belp kreuzen seit 20 Uhr neun Regierungsratskandidaten die Klingen. Bei den Fragen um tiefere Steuern und steigende Gesundheitskosten kommt es zu hitzigen Diskussionen.
topelement Regierungsrat Philippe Perrenoud ergreift das Wort.
Sechs bisherige Mitglieder des Regierungsrats und drei neue Kandidaten wollen am 28. März vom Berner Stimmvolk wieder-, respektive neugewählt werden. Seit 20 Uhr stehen die neun Regierungsratskandidaten am Podium der Berner Zeitung Red und Antwort. Mit dabei Verkehrsdirektorin Barbara Egger (SP), Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP), Justiz- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus (SVP), Geshundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud (SP), Bildungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) und Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (SP). Die sechs bewerben sich erneut, um als Regierungsräte noch einmal eine Legislatur anhängen zu können.

Heimspiel für Neuhaus

Heute Abend sozusagen ein Heimspiel geniesst Neuhaus. Bevor er in den Regierungsrat einzog, war er Gemeinderatsvizepräsident von Belp.

Als Herausforderer treten Beatrice Simon (BDP), Sylvain Astier (FDP) und Alpbert Rösti (FDP)an.

Rund 80 Personen fanden den Weg in den Aaresaal in Belp.

Zahlreiche Themen wurden heiss diskutiert. So interessierte insbesondere, wie stark die Parteispaltung der SVP geschadet hat und wo der Kanton Bern künftig sparen soll.

Regierungspräsident Hans-Jürg Käser gab sich trotz der anstehenden Probleme positiv. «Ich spreche doch nicht schlecht über den Kanton, in dem ich lebe und arbeite», sagte er.

«Es kommen harte Zeiten auf uns zu, deshalb müssen wir nun sparen», erklärte Beatrice Simon. «Die Regierung schnürt die Sparpakete nicht alleine, da sprechen noch 160 Mitglieder des Kantonsparlaments mit», so Barbara Egger.

Die Diskussion dauert noch bis zirka 22 Uhr.

( Bernerzeitung.ch/Newsnetz )

Erstellt: 10.03.2010, 21:12 Uhr

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