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Spanx sei Dank

Von Nina Kobelt. Aktualisiert am 26.02.2010

Dessous kaufen, Diät vergessen: Mit dem Frühling kommt die formgebende Unterwäsche.

Drunter und drüber: Lieber Formwäsche als Diät.

Drunter und drüber: Lieber Formwäsche als Diät. (Bild: zvg)

Unterwäsche, die sich unter den engen Hosen abzeichnet, Speckröllchen um die Taille herum? Unschöne Bilder, aber kaum vermeidbar bei Frauen mit Normalgewicht. Das fand einst auch die (schlanke) Amerikanerin Sara Blakely. Dass Kleider an der Stange super aussehen, am eigenen Hintern aber nicht mehr, weil sich auch der Slip andeutet, nervte sie. Und so schnitt Blakely 1998 die Füsse ihrer Feinstrumpfhose ab und begann, formgebende, saumlose Unterwäsche zu vermarkten – mit einem Startkapital von gerade mal 5000 hart ersparten Dollars. Heute beschäftigt sie über achtzig Mitarbeitende. Und Hollywoodstars trauen sich ohne Spanx-Höschen gar nicht mehr auf den roten Teppich. Die eng anliegenden Miederhemden, Bodys, Leggins und Taillenslips zaubern gut und gern vier Kilos weg. Und ersetzen damit eine Blitzdiät.

So Hollywood, so fern. Bis vor kurzem gabs in der Schweiz keine Spanx-Kleidung zu kaufen. Dann tauchten erste Teile im Zürcher Jelmoli auf. Mit dem Frühling und den damit verbundenen Figursorgen hängen sie jetzt auch an Kleiderstangen in Bern. Die Formwäsche laufe wie geschmiert, heisst es beim Unterwäschehersteller Beldona, der eine Auswahl vertreibt.

Ach ja: Die Preise von 70 Franken (Leggins) bis 180 Franken (Unterkleid) sind gesalzen. Aber das wären diejenigen von Fettabsaugen und von Fitnessabos auch. (Berner Zeitung)

Erstellt: 26.02.2010, 09:53 Uhr

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