«Feuer meiner Lenden»
Aktualisiert am 09.11.2011 65 Kommentare
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Der Freispruch des ehemaligen Gymnasiallehrers von der Kantonsschule Rämibühl in Zürich zieht weitere Kreise. Politiker von links bis rechts wollen sich nicht damit abfinden, dass das Gericht befand, der Angeklagte habe den 14- bis 15-jährigen Schülern keine pornografischen, sondern literarische Werke zur Lektüre gegeben.
Tatsächlich geht es im vorliegenden Fall etwa um Frank Wedekinds Theaterstück «Frühlings Erwachen», das immer wieder auf Theaterbühnen zu sehen ist. Muss man solche Werke den Teenagern vorenthalten? Welche Konsequenzen hätte das für andere Texte?
Von der Bibel über Shakespeare bis hin zu Eco – die Bücher sind gespickt mit teils deftigen erotischen Szenen; man denke nur etwa an das «Hohe Lied» aus dem Alten Testament. Die Erotik ist nun einmal eines der wichtigsten Themen der Literatur. Ohne sie gäbe es keine «Madame Bovary» von Gustave Flaubert, keine «Anna Karenina» von Leo Tolstoi.
Selbst der Weimarer Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe reimte: «Seid reinlich bei Tage / Und säuisch bei Nacht, / So habt Ihrs auf Erden / Am weitesten gebracht.» Lesen Sie die kleine Liste erotischer Szenen aus der Weltliteratur. Sollen solche Bücher an Mittelschulen zukünftig vom Lehrplan gestrichen werden? (net)
Erstellt: 09.11.2011, 13:12 Uhr
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65 Kommentare
Ja also unbedingt muss in der Mittelschule Abstand von solchen Pornobüchern genommen werden, wie sollen sich da diese ehem. Kindergärtner, welche mit Schaumstoff Pimmel und Vagina geschädigt wurden denn sonst irgendwann gesunden, wenn sie immer wieder mit solch abschäulichem gepiesackt werden?? Antworten
Das ist so lächerlich. Natürlich muss ein Lehrer nicht grad solche Bücher wählen, aber ihn deshalb gleich anzeigen ist total übertrieben. Heute hat doch jeder 14-Jährige schon mal einen Porno gesehen, wer das nicht glaubt ist weltfremd. Schon vor 20 Jahren war es nicht schwer, in dem Alter zumindest mal ein Sexheftchen in die Finger zu bekommen, und da gab's noch kein Internet. Antworten

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