Junge Berner planen Start einer neuartigen Freizeitplattform
Links
Gonnado.com: Die Freizeitplattform
Start des Projekts
Mitte Juni wird Gonnado.com für einen Monat zum Test aufgeschaltet. Rund 300 Mitglieder verzeichnet die Seite bereits. Das Ziel ist, dass die Beta-Nutzer ein Feedback geben können. Nach der Testzeit wird die Seite offiziell aufgeschaltet.
Der Gründer: Samuel Maeder, 25, studierte Betriebswirtschaftslehre in Bern (Bild: zvg)
Mitgründer von Gonnado.com: Thomas Stampfli, 25, studiert Betriebsökonomie in Bern (Bild: zvg)
«Unvergessliche Momente mit Freunden machen den Menschen glücklich», sagt Samuel Maeder, Gründer von Gonnado. In der Freizeit hätte man am meisten solche Erlebnisse, ergänzt der Berner. Mit Gonnado soll jetzt eine Plattform lanciert werden, die Freizeitaktivitäten verzeichnet und auf der alle User ihre eigenen Freizeitideen posten können. So könne man sich für vielseitige Freizeitaktivitäten verabreden und etwas erleben, erklären die Jungunternehmer im Alter zwischen 21 und 25 Jahren.
«Nicht besser, aber anders als Facebook»
Die Berner betonen, dass sie nicht besser als Facebook sind. Ihre Schwerpunkte seien andere. Während Facebook darauf konzipiert sei, dass die Leute miteinander kommunizieren, lädt Gonnado dazu ein, mit Freunden etwas zu unternehmen. «Ausserdem verbinden wir die Elemente von Facebook, Google Maps und Foursquare», erläutert Maeder.
Ein Kritikpunkt dieser Netzwerke ist die Sicherheit. Mitgründer Thomas Stampfli versichert aber: «Die Sicherheit hat bei uns höchste Priorität, die Daten bleiben intern. Wir werden niemals Kundendaten weitergeben. Die User selbst können ihre Privatsphäre bis ins Detail einstellen, alles ist benutzerdefiniert.»
«Wir sind Realitätfans»
Angesprochen werden sollen laut dem 25-Jährigen vorerst Schweizer und Europäer aus den Nachbarstaaten, bald jedoch auch Internetnutzer weltweit. Orte und Events werden aus der ganzen Welt hochgeladen. Die Plattform biete somit auch Reisenden Tipps für unterwegs. Grenzen setzen wollen die Jungunternehmer den Usern keine: «Es gibt keine fixen Rubriken an Freizeitangeboten. Jeder User kann Freizeitaktivitäten selbständig mit Stichworten kennzeichnen. Damit entstehen dynamische Kategorien jeglicher Art.»
Auf den Vorwurf, durch solche Plattformen würde das reale Leben immer mehr ins Netz getragen, entgegnen die Gründer: «Gonnado.com soll die letzte Plattform sein die man besucht. Danach geht man aus dem Haus und erlebt etwas. Wir sind Realitätfans.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 21.05.2010, 14:22 Uhr
Kommentar schreiben
Digital
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!




