iPhone-5-Verbot in Europa?
Aktualisiert am 22.09.2011 97 Kommentare
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Der Galaxy-Hersteller Samsung ( 234.678 -1.44%) strebt laut der «Korea Times» ein Verkaufsverbot des neuen iPhones in Südkorea an. Einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge gehen die Anstrengungen von Samsung noch viel weiter: Der südkoreanische Konzern soll auf juristischem Weg ein europaweites Verkaufsverbot für das im Oktober erwartete neue Apple-Smartphone erwirken wollen. Reuters stützt sich bei diesem Bericht auf Angaben eines (anonymen) Samsung-Managers.
Samsung schweigt
Samsung argumentiert laut dem Medienbericht damit, dass Apple (AAPL 553.5 4.36%) mit dem iPhone 5 – welches notabene noch gar nicht erschienen ist – firmeneigene Patente für die Funktechnologie verletze. Auf eine Anfrage von Bernerzeitung.ch/Newsnet sagt Samsung Schweiz: «Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir uns nicht zu unserer juristischen Strategie oder zukünftige juristische Schritte äussern.»
Die Retourkutsche
Apple und Samsung streiten sich derzeit in neun Ländern wegen Patentverletzungen. Der iPad-Hersteller hat vor kurzem vor einem deutschen Gericht einen Sieg errungen. Das Landgericht Düsseldorf hat entschieden, dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 in Deutschland weiterhin nicht verkaufen darf.
Der Versuch des südkoreanischen Elektronikkonzerns, den Verkauf des iPhone 5 verbieten zu lassen, ist darum als Retourkutsche zu interpretieren – ebenso wie Samsungs Gegenklage vor einem australischen Gericht, wo es um sieben Patente geht, welche das iPhone und das iPad betreffen. (rek)
Erstellt: 21.09.2011, 09:57 Uhr
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97 Kommentare
Man muss das Patentgesetz dahin ändern, dass es nicht marktverzerrend wirken kann. Was Apple veranstaltet ist Monopolbildung. Für ihr eigenes Geschäft ist das natürlich ein Goldesel, für Innovation und aus Kundensicht ist es jedoch fatal. Denn kleine Unternehmen werden in ihrer Innovationskraft empfindlich gestört, einen juristischen Krieg können sich nur Grosskonzerne leisten! Antworten
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