Wenn das Smartphone baden darf
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Das iPhone 4 liegt in einer Kunststoffbox, dann schüttet jemand Wasser drüber. Normalerweise ist das Smartphone nach dieser Szene (siehe Video) nicht mehr zu gebrauchen – und die Daten sind Geschichte. Doch dank einer Spezialbeschichtung, welche das kalifornische Startup Liquipel entwickelt hat, überstehen die mobilen Geräte diese Wasserattacken. Firmenchef Kevin Bacon glaubt, mit dieser Technologie eine echte Lücke im Handymarkt gefunden zu haben. Pro Stunde bearbeitet das Unternehmen 1000 Kundengeräte.
Unter der Dusche telefonieren
«Wir haben die Beschichtung zwar nicht dafür entwickelt, damit Leute mit ihrem Smartphone ins Wasser gehen», sagt Kevin Bacon im Video der Nachrichtenagentur Reuters. Doch bei typischen Unfällen – bei Regen oder wenn das Gerät in die Toilette fällt – entstehe kein Schaden. Laut Bacon kann man dank der Beschichtung sogar unter der Dusche einen Anruf entgegennehmen.
Wie die Liquipel-Technik genau funktioniert, bleibt ein Firmengeheimnis. Nur soviel: Das Handy wird in eine Kammer gelegt, wo alle inneren und äusseren Komponenten mit Dampf überzogen werden. Die Schicht soll tausend Mal dünner sein als ein menschliches Haar. (ah/Reuters)
Erstellt: 01.02.2012, 19:28 Uhr
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