Das iPhone hats eiskalt erwischt
Aktualisiert am 06.02.2012 37 Kommentare
Überrascht von den Ergebnissen des Kältetests: Finnische Computerzeitschrift «Micro PC».
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Dass Kälte die Akkuleistung verkürzt, ist seit längerem bekannt (Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete). Abhilfe ist in diesem Punkt allerdings einfach: Mobile Geräte sollten in warmen Innentaschen – etwa von Jacken oder Hosen – aufbewahrt werden, bis sie benutzt werden.
Die Fachzeitschrift «Mikro PC» hat die 15 meistverkauften Mobiltelefone Finnlands einem Kältetest unterzogen. Die Geräte wurden hierfür im sogenannten Weather Room des Technical Research Centre of Finland in 5-Grad-Schritten von 0 bis minus 40 Grad Kältechecks unterzogen (die englische Übersetzung des Artikels finden Sie hier).
Das Positive vorneweg: Bei null Grad Celsius funktionierten alle Handys einwandfrei. Bei 5 Grad unter null allerdings zeigten sowohl das iPhone 4S als auch das Nokia ( 2.98 4.56%) N9 Schwächen: Das Apple-Smartphone zeigte einen SIM-Karten-Fehler an, beim Nokia-Mobile wurde die Akkuleistung falsch angezeigt (fast leere Batterie).
iPhone 4S: Aufgepasst bei arktischen Temperaturen
Bei minus 10 Grad Celsius funktionierte das iPhone 4S gar nicht mehr: Es schaltete sich automatisch aus und liess sich auch nicht mehr aktivieren. Apple (AAPL 554.0078 4.45%) schreibt auf seiner Website, dass die Betriebstemperatur 0 bis 35 und die Lagertemperatur minus 20 bis 45 Grad betrage.
Laut «Mikro PC»-Autor Ossi Jääskeläinen hätten die meisten getesteten Devices bei Temperaturen von minus 15 bis minus 20 Grad den Geist aufgegeben. Konkret: Sie funktionierten im Ruhemodus, liessen sich aber nicht bedienen.
Zu Jääskeläinens Überraschung war das kälteresistenteste Smartphone kein finnisches, sondern ein südkoreanisches Modell: nämlich das Galaxy S II. Das Samsung-Flaggschiff funktionierte bis zu einer Temperatur von minus 30 Grad Celsius.
Bei minus 40 Grad ist überall Schluss
Einfachere Mobiltelefone – die sogenannten Feature Phones – können tiefen Temperaturen besser trotzen als Smartphones. Im Test schnitten konkret das Nokia C1-01 sowie das Nokia E65 am besten ab: Sie waren noch bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad brauchbar. Bei minus 40 Grad war dann aber auch bei diesen Geräten Schluss.
(rek)
Erstellt: 06.02.2012, 10:50 Uhr
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37 Kommentare
Es soll Leute geben, welche vor Inbetriebnahme ihrer Apparatismen deren Betriebsanleitung lesen und sich danach richten. Es soll sogar Leute geben, die wissen, dass viele Batterien und Akkus von Haus aus die Kälte nicht gerade lieben. Aber es soll auch Leute geben, welche lieber über jeden Hafechäs motzen, weil sie in der Schule im Fach Physik einen Fensterplatz hatten... Antworten
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