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Stuxnet-Nachfolger im Iran und Sudan aktiv

Aktualisiert am 03.11.2011

Der Computerwurm Duqu verändert Sicherheitsprogramme so, dass er unbemerkt bleibt. Welche Ziele seine Urheber im Blick haben, ist noch unbekannt.

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Nach dem gefährlichen Computerwurm Stuxnet, der es im vergangenen Jahr offenbar vor allem auf Industrieanlagen im Iran abgesehen hatte, ist jetzt ein neuer Virus im Umlauf, der wieder Objekte im Iran, aber auch im Sudan im Visier hat.

Wie die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab berichtete, ähnelt der sogenannte Duqu-Wurm in einigen Merkmalen Stuxnet. Welche Ziele genau die Cyberkriminellen hinter Duqu im Blick haben, sei noch unbekannt.

Duqu sei als Schadprogramm ein universelles Werkzeug, um gezielte Attacken durchzuführen. Wenn Duqu erst einmal in den Computer eingeschleust sei, modifiziere er die Sicherheitsprogramme so, dass er nicht mehr erkannt werde und unbemerkt bleibe, erklärte Tillmann Werner von Kaspersky Lab. Die Qualität des Schadprogramms sei «verblüffend hoch».

Es deute vieles darauf hin, dass die Angreifer es auf den Diebstahl von Informationen aus Unternehmen oder politischen Organisationen abgesehen haben. Denn bislang seien keine zerstörerischen Eigenschaften entdeckt worden. Beweise dafür, dass es Duqu auf iranische Industrie- und Atomanlagen abgesehen habe, gebe es nicht, erklärte Kaspersky Lab. (rek/dapd)

Erstellt: 01.11.2011, 15:36 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.