Eleganter, leichter, leistungsfähiger
Von Anatol Heib, Las Vegas. Aktualisiert am 14.01.2012 18 Kommentare
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An der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellten die Hersteller ihre neusten Kreationen vor. Die Ultrabooks haben in Sachen Design und Leistung noch einmal einen mächtigen Schub erhalten. Sie sind eleganter, leichter und leistungsstärker als viele bisherige Modelle. Für die PC-Hersteller kommen die von Apples Mac Book Air inspirierten Kompakt-Laptops wie gerufen: Sie sollen möglichst die Verluste kompensieren. Denn durch den Tablet-Boom haben die Verkäufe der Notebooks gelitten.
Der taiwanische Computerhersteller Acer beispielsweise enthüllte das Modell Aspire S5, das an seiner dicksten Stelle nur 15 Millimeter misst. Der Bildschirm hat eine Grösse von 34 Zentimetern. Mit einem Gewicht von 1,35 Kilogramm sei das Aspire wohl «das dünnste und leichteste» in einer ganzen Reihe neuer Ultrabooks, sagte Analyst Tim Bajarin von Creative Strategies.
Verglastes Ultrabook von HP
US-Konkurrent Hewlett-Packard ( 21.85 1.82%) zeigte mit dem Envy 14 Spectre ein verglastes Gerät mit 14-Zoll-Display – es ist nicht nur am Bildschirm, sondern auch am Gehäusedeckel und auf der Handablage mit kratzfestem Glas beschichtet. Auch Dell präsentierte an der CES sein erstes Tablet.
Noch in diesem Jahr sind laut an der CES erhaltenen Informationen Ultrabooks mit Sprachsteuerung geplant. Intel (INTC 25.89 -0.69%) führte in Las Vegas sogar eine Mischung aus Ultrabook und Tablet vor. Die Masse der Ultrabooks dürften in naher Zukunft weiter schrumpfen – wie auch die Preise für den Konsumenten. Chip-Hersteller Intel schätzt, dass bis Ende Jahr an die 75 Ultrabooks auf den Markt kommen.
Die CES war aber auch die Bühne für Tablets. Auffallend: Im Innern der meisten vorgestellten Modelle schlummert kein Dual-Core-Prozessor mehr – sie arbeiten mit Nvidias neuer Tegra-3-Plattform. Die Mehrheit der vorgestellten Modelle ist mit dem neusten Android-Betriebssystem 4.0 (Ice Cream Sandwich) ausgerüstet.
Wir stellen in der Bildstrecke die interessantesten Ultrabooks und Tablets vor.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.01.2012, 10:56 Uhr
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18 Kommentare
Diese Ultrabooks muessen ein schlechter Scherz sein. Was nuetzts mir, wenn die Dinger so duenn sind, dass nicht mal mehr eine Ethernetbuchse und knapp noch ein USB-Anschluss Platz haben? Die Akkus werden dadurch auch nicht groesser und entsprechend bleibt die Laufzeit nach wie vor unbefriedigend kurz. Von der Moeglichkeit, die Platte auszutauschen mal abgesehen. Das ist eher ein Rueckschritt. Antworten
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