Der SL von Mercedes wird wieder sportlich und leicht
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«Es gibt rund 900 Millionen Autos auf der Welt und tausende Modelle. Aber es gibt nur eine Handvoll Auto-Ikonen», sagt Dieter Zetsche. Und der Mercedes-Chef lässt keinen Zweifel daran, dass der SL für ihn da ganz vorne mitfährt. Denn kein anderes Auto ist gleichermassen luxuriös und sportlich, komfortabel und kraftvoll, traditionell und innovativ wie der elitäre Zweisitzer aus Stuttgart, der im Frühjahr pünktlich zu seinem 60. Geburtstag in die nächste Generation geht.
Bis zu 29 Prozent sparsamer
Dabei macht der Roadster, der seine Publikumspremiere im Januar in Detroit feiert, seinem Namen endlich wieder alle Ehre. Denn Mercedes besinnt sich zurück auf die Kernbegriffe «sportlich» und «leicht», die dem Roadster einst sein Kürzel eingetragen haben. Dafür steht vor allem ein neuer Rohbau aus Aluminium, mit dem die Stuttgarter rund 110 Kilogramm einsparen. Insgesamt summiert sich der Diäterfolg auf bis zu 140 Kilogramm.
Weil es zudem die aufgeladenen Benzindirekteinspritzer aus E- und S-Klasse gibt, geht der Verbrauch um bis zu 29 Prozent zurück. Der 306 PS starke V6 im SL 350 ist mit 6,8 Litern zufrieden, und für den auf 435 PS erstarkten V8 aus dem SL 500 stellt Mercedes einen Verbrauch von um die 9 Liter in Aussicht.
Und die Optik: Im Grossen und Ganzen wie gehabt oder wie erwartet – eine Evolution, keine Revolution. Nur die eher grossen Frontleuchten wirken zumindest auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig. Da hätte ein bisschen mehr SLSStyle optisch mehr Schärfe gebracht. Die Schweizer Preise beginnen für den SL 350 bei 124800 Franken, der SL 500 kostet mindestens 156'100 Franken. (tg/lie)
Erstellt: 16.12.2011, 21:09 Uhr
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