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Luxusautos werden ägyptischem Finanzminister zum Verhängnis

Aktualisiert am 04.06.2011

Ein ägyptisches Gericht hat den früheren Finanzminister Jussef Boutros-Ghali wegen Veruntreuung und Amtsmissbrauchs zu 30 Jahren Haft verurteilt. Er soll sich eingezogene Luxusautos angeeignet haben.

Verurteilt: Jussef Boutros-Ghali. (Bild: Reuters )

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Die amtliche Nachrichtenagentur berichtete, das Urteil gegen den Neffen des früheren UN-Generalsekretärs Boutros Boutros-Ghali sei am Samstag in Abwesenheit des Angeklagten gefallen. Jussef Boutros-Ghali war ein Vertrauter von Gamal Mubarak, dem Sohn des gestürzten ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak.

Er floh während des Aufstands gegen Mubarak aus dem Land. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Das Gericht verurteilte Jussef Boutros-Ghali in zwei Fällen. So soll er sich Luxusautos angeeignet haben, die zuvor vom Zoll beschlagnahmt wurden, und ausserdem staatliche Druckereien genutzt haben, um Material für den Wahlkampf zu drucken.

Für jeden Anklagepunkt erhielt er 15 Jahre Haft und muss sechs Millionen Dollar Strafe zahlen.

(pbe/dapd)

Erstellt: 04.06.2011, 19:00 Uhr

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