Abo · Inserate · Wetter: Interlaken 8°bewölkt, etwas Regen

Ausland

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Obamas neue Waffe im Iran-Konflikt

Aktualisiert am 28.01.2012 20 Kommentare

Der Konflikt mit dem Iran könnte der altgedienten USS Ponce zu einem zweiten Leben verhelfen. Laut einem Bericht soll sie zum schwimmenden Stützpunkt für Navy Seals im Persischen Golf umgebaut werden.

1/4 Warten auf die Ladung: Die USS Ponce, hier vor der irakischen Hafenstadt Umm Qasr, kann unter anderem kleine Boote aufnehmen. (30. März 2001)
Bild: AFP

   

Links

Bildstrecke

Navy Seals: Vorbereitung für den Kampfeinsatz

Navy Seals: Vorbereitung für den Kampfeinsatz
Die Eliteeinheit der Seals, die nur aus einigen Hundert Mann besteht, ist offiziell als Naval Special Warfare Development Group - oder Devgru - bekannt und Teil der Spezialeinheiten, die sich selbst «Die stillen Fachleute» nennen.

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Die US-Armee will einem Medienbericht zufolge im Nahen Osten eine schwimmende Operationsplattform errichten, von der aus Spezialkräfte zu Einsätzen starten sollen. Derzeit werde ein altes Kriegsschiff umgebaut, um als Plattform zu dienen, berichtete die Zeitung «Washington Post» heute Samstag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Dokumente.

Die als «Mutterschiff» bezeichnete Basis solle Hochgeschwindigkeitsbooten und Helikoptern als Stützpunkt dienen, wie sie in der Regel von der US-Eliteeinheit Navy Seals verwendet würden. Einem von der Zeitung zitierten und online verfügbaren Dokument zufolge könnte der schwimmende Stützpunkt im Persischen Golf eingesetzt werden. Die US-Armee reagiere mit ihren Plänen auf die wachsenden Spannungen mit dem Iran, berichtete die «Washington Post». In der Region beschäftigen Washington ausserdem al-Qaida im Jemen sowie somalische Piraten am Horn von Afrika.

Kurs auf Persischen Golf?

Navy-Sprecher Mike Kafka wollte gegenüber der Zeitung nicht dazu Stellung nehmen, wann und wo die Plattform zum Einsatz kommen soll. Andere Vertreter der Marine sagten der Zeitung, die Arbeiten würden mit grosser Eile vorangetrieben. Die Plattform solle noch zu Beginn des Sommers in den Nahen Osten gebracht werden. Im Dezember hatte der Iran gedroht, den Zugang zum Persischen Golf, die Strasse von Hormuz, zu blockieren, durch die rund 20 Prozent des weltweit vermarkteten Öls transportiert werden.

Es soll auch bereits Hinweise darauf geben, welches Schiff für den Umbau in Frage kommt. Die für Transportfragen in der Marine zuständige Stelle hat vor wenigen Tagen eine eilige Anfrage zur Modifizierung der USS Ponce eingereicht. Die Ponce ist ein so genanntes Amphibious Transport Dock und kann mit schwerem Gerät wie Panzern beladen werden. Nach 41 Jahren im Dienst der Navy sollte die Ponce im März dieses Jahres aus dem Verkehr gezogen werden.

Einsatz gegen Seeminen

Andere Dokumente, die in dem Bericht nicht näher bezeichnet werden, weisen laut der «Washington Post» auf einen weiteren Zweck des Schiffes hin: Demnach soll sie zur Ausführung von Anti-Seeminen-Einsätzen gerüstet werden. Für eine Sperrung der Strasse von Hormuz würde der Iran höchstwahrscheinlich mit Seeminen vorgehen.

Der Einsatz von Spezialkräften, die unter anderem auch al-Qaida-Chef Osama bin Laden im pakistanischen Abbottabad töteten, ist ein zentraler Baustein der Militärstrategie von US-Präsident Barack Obama, um die US-Armee schlanker und schneller zu machen. Im US-Militäretat sollen in den kommenden zehn Jahren mindestens 487 Milliarden Dollar (452 Milliarden Franken) eingespart werden. (ami/AFP)

Erstellt: 28.01.2012, 14:43 Uhr

20

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

20 Kommentare

Roland Strauss

28.01.2012, 16:38 Uhr
Melden 61 Empfehlung

Der alte Dampfer soll wohl eher als Zielscheibe herhalten, damit die Amerikaner endlich einen handfesten Kriegsgrund erhalten. Im Notfall tut es auch eine false flag Attacke. Antworten


Franz Müller

28.01.2012, 15:20 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Und was spart dieSchweiz mit ihrer Armee ein? NICHTS !!!! Anerika will mit 500 000 Soldaten auskommen - WELTWET. -und bei uns erhöht das Parlament den Vorschlag des Bundesrates von 80 000 auf 100 000 Soldaten. Aber kein Wunder, schliesslich will ja der Ueli Maurer "die beste Armee der Welt". Wann merkt wohl der Allerletzte, dass wir uns nur noch lächerlicg machen! Antworten




Liveschiff mit Plüsch

Am 1. Juni 2012 gastieren die Berner Oberländer Mundartrocker auf dem Thunersee.

Studienberaterin gibt Tipps

Wie man ein Fernstudium erfolgreich meistert

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie einen Tageseintritt im Bernaqua.
Jetzt mitmachen!

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.